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Ekerken

Noir24admin Kryptozoologie 21. Juni 2026

Ekerken (Eichhörnchen) ist, laut Von Zauberern, Hexen und Unholden von J. Vallick, ein hilfreicher Kobold, der im Herzogtum Kleve auf einem Bauernhof aushilft.

Seine Pflichten beinhalten dabei sowohl das Füttern der Pferde, als auch das Bestrafen nachlässiger Gesellen. Des Nachts allerdings liegt er bei den Dienstmädchen, um ihnen an ihrem „heimlichen und verborgenen Haar“ zu zupfen, da er allerdings überwiegend unsichtbar ist, sieht man meist nur eine kleine Hand. Bei den Brüdern Grimm heißt es von ihm: „Bei dem Dorf Elten, eine halbe Meile von Emmerich im Herzogtum Kleve, war ein Geist, den die gemeinen Leute Ekerken zu nennen pflegten. Er sprang auf der Landstraße umher und neckte und plagte die Reisenden auf alle Weise. Etliche schlug er, andere warf er von den Pferden ab, anderen kehrte er Karrn und Wagen unterst zuoberst. Man sah aber mit Augen von ihm nichts als eine menschlich gestaltete Hand.“

Aufgrund der späteren Hexenprozesse wird der Ekerken als Incubus der Leibeigenen bezeichnet, was vermutlich auf seine nächtlichen Gewohnheiten zurückzuführen ist und es heißt, dass er nur vertrieben werden könne, wenn man die jeweilige Frau als Hexe verbrenne.

Literatur

  • Leander Petzoldt: Kleines Lexikon der Dämonen und Elementargeister. 3. Auflage. München 2003, Seite 57–58, ISBN 3-406-49451-X.



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Dieser Eintrag basiert auf dem Artikel Ekerken aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International und ist frei verfügbar.

Darbohne

Noir24admin Kryptozoologie 21. Juni 2026

Die Darbohne ist eine vom Unternehmen J. J. Darboven geschaffene Comicfigur mit werblichem Hintergrund. Es handelt sich um ein kleines menschenähnliches Wesen, das im Wesentlichen aus einer Kaffeebohne mit Kopf, Armen und Beinen besteht.

Sie wurde in den späteren Jahren des Schildermalers Erich Meinke entworfen. Dieser war seinerzeit der älteste und am längsten bei ihm und für ihn arbeitende Mitarbeiter von Albert Darboven.

Die Darbohne ist eine der ersten Comicfiguren, die als Unternehmensfigur eingesetzt wurden. Erstmals 1927 aufgelegt, erschienen in den 1920er und 1930er Jahren insgesamt sieben Bildbände mit der Darbohne, die in den 1950er und 1960er Jahren eine Fortsetzung fanden. Als Zeichner fungierte jeweils Hans Held. Nach 24 Bänden wurde die Veröffentlichung zunächst eingestellt.

In den 1990er Jahren erfuhr die Darbohne eine Wiederbelebung durch Albert Darboven. Seit dem Jahr 2006 gibt es auch wieder eine Comicserie, von der bisher (Stand Mai 2019) neun Bände erschienen sind.

Titelbilder der Ausgaben der 1920er/30er Jahre

  • Darbohnes Erlebnisse Buch 5
    Darbohnes Erlebnisse Buch 5
  • Darbohnes Erlebnisse Buch 6
    Darbohnes Erlebnisse Buch 6
  • Darbohnes Erlebnisse Buch 7
    Darbohnes Erlebnisse Buch 7

Weblinks

  • Website der Darbohne
  • Der Kaffee-Künstler (PDF; 4,4 MB), Artikel zu einer Ausstellung
  • Hamburgs Kaffeedynastie kunstvoll in Szene gesetzt, Artikel in Die Welt, 13. Januar 2008



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Dieser Eintrag basiert auf dem Artikel Darbohne aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International und ist frei verfügbar.

Dementor

Noir24admin Kryptozoologie 21. Juni 2026

Weiterleitung nach:

  • Figuren der Harry-Potter-Romane#Dementoren
  • Wikidata: Dementor (Q1774273)



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Dijiang

Noir24admin Kryptozoologie 21. Juni 2026

Dijiang (帝江) (auch: Dihong) ist in der alten Zeit Chinas, in den Gebirgen Tianshan, ein Bergschutzgott. Er hat sechs Füße und vier Flügel, kein Gesicht und versteht Gesang und Tanz. Nach der chinesischen Mythologie verursacht er Chaos und Verwirrung, wohin er auch geht.[1] In alten Schriftstücken wird das Schriftzeichen 江 (Jiang) wie 鴻 (hong) gelesen, somit wird er Dihong und nicht Dijiang gelesen. Einer der Titel des Gelben Kaisers (黃帝) war auch Dihong, da man glaubte, dass ihm diese Beschreibung entsprach.

Ursprung des Bildes: (Vollständige Sammlung von Bildern und Illustrationen von damals bis heute; naturwissenschaftliche Sammlung; mystisches Nachschlagewerk; 29. Schriftrolle)
Mingdynastie,Hu Wenhuan (Literat der Mingzeit) „Klassiker der Berge und Meere“

Zhuangzi, ein Daoistischer Autor, sagte: In Niederschriften gibt es ein Hundun, das keine Augen, Nase, Mund und Ohren hat, die dem Wesen Dihong aus dem Werk „Klassiker der Berge und Meere“ ähnelte, infolgedessen gab es Leute die dachten, dass Dihong einfach selbst Hundun ist.

Weblinks

  • Huang Di 黃帝, the Yellow Emperor; Kapitel The Yellow Emperor in Daoism chinaknowledge.de. Abgerufen am 17. August 2020

Einzelnachweise

  1. ↑ Seltsame Kreaturen, abgerufen am 17. August 2020



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Diwata

Noir24admin Kryptozoologie 21. Juni 2026
Zeichnung einer Diwata (unten) und eines Engkanto (oben)

In der philippinischen Mythologie, ist eine Diwata oder Lambana ein Wesen, das mit einer Fee oder einer Nymphe vergleichbar ist. Die Diwata ist zumeist weiblich, kann aber auch dem männlichen Geschlecht angehören.

Eigenschaften

Es wird über die Diwata gesagt, dass sie große Bäume bewohnen, wie Akazien oder Baleten. Sie sind die Behüter der Natur, die Segen oder Flüche über diejenigen bringen, die den Wäldern und Bergen Gutes tun oder über sie Schaden bringen. Sie werden als vollkommene, gottgleiche Geschöpfe beschrieben, die das Gebiet, für das sie sich verantwortlich fühlen, schützen und wahren.

Der Begriff ist eine philippinische Sprechweise für das Wort devadha aus dem Sanskrit, das sich wiederum von dem Wort deva ableitet und so viel heißt wie göttliches Wesen.

Man behauptet, sie würden sich auch manchmal mit sterblichen Menschen einlassen, wenn sie sich für eine Person interessieren. Man macht sie auf sich aufmerksam, indem man ihnen Essen bringt, das jedoch nicht gesalzen sein darf. Wenn sie jemanden mögen, nehmen sie ihn mit zu sich und bieten demjenigen verschiedenartige Kost an. Wer davon probiert, wird jedoch nie in seine Welt zurückkehren.

Arten

Eine männliche Diwata wird auch als Engkanto (manchmal auch Encanto oder Encantado gesprochen) bezeichnet und lebt zumeist in der See. Bei den philippinischen Fischern ist es üblich, ihm nach einem erfolgreichen Fang Fleisch und andere Delikatessen darzubieten, indem man diese im Meer versenkt.

In anderen Teilen der Philippinen sind die Diwata Gottheiten, die sich, entsprechen der Griechischen Mythologie, hierarchisch in einer Götterwelt gliedern. Einige dieser Gottheiten sind:

  • Bathala (auch unter den Namen Kabunian, Malayari, Apo und Lumawi bekannt) ist der Herrscher des Himmels,
  • Amanikable, der Beherrscher des Meeres,
  • Dian Masalanta, der Gott der Liebe,
  • Apolake (oder Adlaw), Gott der Sonne,
  • Mayari (oder Bulan in anderen Gebieten), die Gottheit des Mondes,
  • Tala, Gottheit der Sterne und
  • Anitan, Wächter des Blitzes.

Bekannte Diwata

– Maria Makiling – die Wächterin des Berges Makiling in der Provinz Laguna. Sie ist die bekannteste Diwata der Philippinen. Sie beschützt den Berg und alles, was sich auf ihm befindet. Der nahe gelegene Laguna de Bay soll ebenfalls ein Teil ihres Schutzgebietes sein, denn manche Menschen glauben, sie beschütze die Fische in diesem See.

Vor ihr wird behauptet, sie wäre sehr anmutig, hätte olivefarbene Haut, langes schwarzes Haar und ein weißes wallendes Kleid. Sie sei mit dem Nebel, der den Berg umgibt verbunden. Die Bewohner dieser Gegend sagen, der Berg selbst würde Maria ähneln und wenn ein Mann in den Wäldern des Berges verschwindet, erzählt man sich, Maria hätte sich in ihn verliebt und hätte ihn zu ihrem Gatten gemacht.

– Maria Sinukuan – die Gottheit des Berg Arayat in der Provinz Pampanga. Wie Maria Makiling hat sie ein Auge auf alles, was auf ihrem Berg lebt und wächst. Sie behütet den Wald, die Tiere, Pflanzen und Äcker. Auch ihr Erscheinungsbild ist dem von Maria Makiling sehr ähnlich. So behauptet man, sie besäße ebenso schwarzes, aber lockiges Haar, verfüge über eine schöne makellose Haut und hätte ein anmutiges Gesicht. Auch sie trägt eine lange weise Robe und wäre untrennbar mit dem vulkanischen Berg und dessen Umgebung verbunden.

– Maria Cacao – Eine andere Gottheit, die in Verbindung mit einem Berg steht, ist Maria Cacao. Sie steht zusammen mit ihrem Mann Mangao mit dem Berg Lantoy auf Cebu in Verbindung. Den Mythen zufolge lebt sie mit ihrem Mann in einer Höhle mit einem Kokosnussfeld vor ihrem Eingang. Ein naher Fluss am Berg wird von den beiden genutzt, um auf goldenen Schiffen ihre Äcker zu bereisen. Sind sie unterwegs, dann erkennt man dies daran, dass der Fluss überschwemmt.

Moderne Darstellungen

  • In einem Comic von Gener Pedrina für Sanduguan Universe ist die Heldin eine Diwata mit dem Namen Maria Klarissa Valiente, halb Mensch und halb Encantada.
  • In den philippinischen Fantasy-Fernsehserien Encantadia und Mulawin von der philippinischen Produktionsfirma GMA Network sind Diwatas eine Menschengruppe mit übernatürlichen Fähigkeiten, die eine Dimension oberhalb der menschlichen Welt bewohnen.
  • Maria Cacao, Ang Diwata ng Cebu (Maria Cacao, die Fee von Cebu) ist ein Kinderbuch von Rene O. Villanueva, mit Illustrationen von Joaquin Hernandez, über die Sage der Fee von Argao, Cebu, geschrieben in Tagalog und English. Herausgegeben von Lampara Publishing House, Manila, ISBN 971-518-030-2.
  • In der Jugendroman-Serie: "Diwata Licht & Schatten" von Lexy v. Golden, werden Diwatas als "Lichtwesen" mit Magischen Superkräften beschrieben, die den Gegenpol zu den "Schattenmeistern", den Aswang bilden.

Weblinks

  • Magickaschool über Diwata
  • Religion moonlightchest über Diwata



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Dieser Eintrag basiert auf dem Artikel Diwata aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International und ist frei verfügbar.

  1. Cluricaun
  2. Cottingley Fairies
  3. Daniel von dem blühenden Tal
  4. Butzemann

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» Marlon & Zoe – Wenn die Dunkelheit Code schreibt und Legenden zum Leben erwachen. «


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