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Dhātu

Noir24admin Buddhismus 21. Juni 2026

Dhātu (Sanskrit: धातु) bedeutet mitunter so viel wie Element oder Bestandteil eines Ganzen.[1] Ihre Analyse im Buddhismus umfasst unter anderem Phänomene, die auf Abhängigkeit beruhen.[2]

Vier Dhātu

Die vier Dhātu oder auch vier Elemente (Erde, Wasser, Feuer und Wind) genannt, bilden nach buddhistischer Terminologie die körperlichen Gestaltungen.[3]

Achtzehn Dhātu

Im Buddhismus von zentraler Bedeutung sind die achtzehn Dhātu bzw. achtzehn Elemente, da sie die Grundlage der Gefühle bilden. Sie setzen sich aus den fünf Sinnesorganen und dem Geist, die mit den sechs äußeren Objekten in Verbindung stehen und dem jeweils daraus resultierenden Bewusstsein zusammen[4][5]:

  • Auge (cakkhudhātu), Sehobjekt (rūpadhātu), Sehbewusstsein (cakkhuviññānadhātu)
  • Ohr (sotadhātu), Hörobjekt (saddhadhātu), Hörbewusstsein (sotaviññānadhātu)
  • Nase (ghānadhātu), Riechobjekt (ghandhadhātu), Riechbewusstsein (ghānaviññānadhātu)
  • Zunge (jivhādhātu), Schmeckobjekt (rasadhātu), Schmeckbewusstsein (jivhāviññānadhātu)
  • Körper (kāyadhātu), Körperberührung (potthabhadhātu), Körperbewusstsein (kāyaviññānadhātu)
  • Geist (manodhātu), geistiges Objekt (dhammadhātu), Geistbewusstsein (manoviññānadhātu)[6]

Siehe auch

  • Skandha

Einzelnachweise

  1. ↑ Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 26. Januar 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/webapps.uni-koeln.de
  2. ↑ Edited by Ram Karan Sharma: Researches in Indian and Buddhist philosophy: Essays in Honour of Professor Alex Wayman. First Edition. Motilal Banarsidass, Delhi, 1993, pp. 105–118.
  3. ↑ https://www.palikanon.com/visuddhi/vis11_01.html
  4. ↑ https://www.palikanon.com/wtb/dhatu.html#dhatu_vavatth%C3%A1na
  5. ↑ Heinz Bechert, R. Gombrich: Der Buddhismus: Geschichte und Gegenwart. 1. Auflage. Beck, München, 2000, S. 45.
  6. ↑ Edited by Ram Karan Sharma: Researches in Indian and Buddhist philosophy: Essays in Honour of Professor Alex Wayman. First Edition. Motilal Banarsidass, Delhi, 1993, pp. 105.



🔮 Noir24 Archiv-Hinweis

Dieser Eintrag basiert auf dem Artikel Dhātu aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International und ist frei verfügbar.

Diyu

Noir24admin Buddhismus 21. Juni 2026
Jigoku ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Jigoku (Begriffsklärung) aufgeführt.
Illustration aus dem japanischen Jigoku zōshi (地獄草紙; späte Heian-Zeit, 12. Jahrhundert, Nationalmuseum Tokio), gezeigt wird der Blutteich (血の池, chi no ike), ein den Frauen vorbehaltener Teil der Unterwelt
Illustration aus dem Jade-Traktat: Sünder werden im 6. Gerichtshof der Unterwelt gefoltert, indem Metallspikes in ihre Körper gehämmert werden, sie lebendig gehäutet werden, sie in zwei Hälften zersägt werden und sie auf Metallspänen knien müssen.[1]

Mit Diyu (chinesisch 地獄 / 地狱, Pinyin dìyù – „Erdgefängnis“, jap. Jigoku) wird im Buddhismus die Unterwelt bezeichnet, in der Yánluó bzw. Yama (jap. Enma) herrscht.[2]

Diyu

Diyu (Sanskrit नरक Naraka) ist das Reich der Toten oder „Unterwelt“ in der chinesischen Mythologie. Es gründet lose auf einer Kombination des buddhistischen Konzepts von Naraka, traditionellen chinesischen Jenseitsvorstellungen und einer Vielzahl von Volksausmalungen und Neuinterpretationen dieser beiden Traditionen.

Diyu wird typischerweise gezeichnet als ein Irrgarten unter der Erde mit verschiedenen Ebenen, Schichten und Kammern, wohin die Seelen nach ihrem Tode gebracht werden, um für ihre Sünden, die sie zu Lebenszeiten begingen, zu büßen. Die exakte Anzahl von Ebenen im „Erdgefängnis“ und die damit verbundenen Gottheiten unterscheidet sich zwischen buddhistischen und daoistischen Auslegungen. Einige sprechen von drei bis vier Gerichtshöfen, andere von den „10 Unterweltsgerichtshöfen“, jeder davon unter einem Richter (kollektiv bekannt unter dem Namen „Zehn Yama (Todesgott)-Könige“); andere chinesische Legenden sprechen von den „18 Unterweltsebenen“. Jeder Gerichtshof verhandelt unterschiedliche Sühneaspekte; die meisten Legenden behaupten, dass Sünder bis zu ihrem Tod grausamen Folterungen unterworfen werden, um anschließend vollkommen wiederhergestellt zu werden für die nächsten Folterungen.

Konzeptionen des Diyu

Ideen aus dem Daoismus,[3][4] dem Buddhismus[5][6][7] und der traditionellen chinesischen Volksreligion zufolge ist das Diyu ein Fegefeuer, das dazu dient die Seelen zu bestrafen und zu erneuern in Vorbereitung auf ihre Reinkarnation in ihrem nächsten Leben. Viele Gottheiten, deren Namen und Zwecke verschiedenen konfligierenden Rechnungen unterworfen sind, werden mit Diyu assoziiert.

Einige frühe chinesische Kulturen sprechen von Menschen, die nach dem Tode zum Tai Shan, nach Jiuyuan, nach Jiuquan oder nach Fengdu gehen[8][9][10] Gegenwärtig sind die Stadt Fengdu und die Tempel vom Berg Tai zu Touristenattraktionen wiederaufgebaut worden, inklusive künstlerischer Zeichnungen der Unterwelt und dem Leben nach dem Tode.[11][12]

Einige umstritten volksreligiöse Planchette-Schriftstücke, wie beispielsweise Reisen zur Unterwelt sagen, dass mit den Veränderungen der Welt auch neue Unterwelten mit neuen Bestrafungen entstehen und dass es auch eine Stadt der unschuldigen Toten gibt (chinesisch 枉死城, Pinyin Wǎng Sǐ Chéng).[13][14][15] Einige behaupteten, dass es weitere Einrichtungen gibt.[16][17]

Die zehn Unterweltgerichtshöfe

Ming-Dynastie (16. Jh.) glasierte Terrakotta-Figurinen, die drei der zehn Yama-Könige darstellen.

Das Konzept der „Zehn Unterweltgerichtshöfe“ begann, nachdem die chinesischen Volksreligionen durch den Buddhismus beeinflusst worden waren. In der Chinesischen Mythologie ermächtigt der Jadekaiser den König Yama, sich um Angelegenheiten der Unterwelt zu kümmern. Es gibt 12.800 Unterwelten unter der Erde – acht dunkle Unterwelten, acht kalte Unterwelten und 84.000 sonstige Unterwelten am Rande des Universums. Alle kommen nach dem Tode in die Unterwelt, aber der Zeitraum, den man dort verbringt, hängt von der Schwere der Sünden ab, die man begangen hat, und nachdem die gerechte Bestrafung erhalten wurde, kann man möglicherweise zur Reinkarnation geschickt werden. In der Zwischenzeit gehen die Seelen von einem Stadium zum nächsten auf Entscheid von Yama hin. Yama verringerte auch die Anzahl der Unterwelten auf zehn. Später unterteilt er die Unterwelt in zehn Gerichtshöfe, jeder verwaltet von einem eigenen „Yama-König“, während er selbst Herrscher der gesamten Unterwelt blieb.

Zehn Yama-Könige
# Name und Titel Geburtstag
(gem. chinesischem
Kalender)
Zuständig für
(siehe Kalte und Warme Narakas)
Anmerkungen
1 Jiang, König Qinguangwang
秦廣王蔣
1. Tag des 2. Mondmonats Leben und Tod und Schicksal aller Menschen Vermutliches Vorbild Jiang Ziwen der Östlichen Han-Dynastie
2 Li, König Chujiangwang
楚江王歷
1. Tag des 3. Mondmonats Sañjīva, Arbuda
3 Yu, König Songdiwang
宋帝王余
8. Tag des 2. Mondmonats Kālasūtra, Nirarbuda
4 Lü, König Wuguanwang
五官王呂
18. Tag des 2. Mondmonats Saṃghāta, Aṭaṭa
5 Bao, König Yanluowang
閻羅王包
8. Tag des 1. Mondmonats Raurava, Hahava Vermutliches Vorbild Bao Zheng der Nördlichen Song-Dynastie
6 Bi, König Bianchengwang
卞城王畢
8. Tag des 3. Mondmonats Mahāraurava, Huhuva und Stadt der Unschuldigen Toten
7 Dong, König Taishanwang
泰山王董
27. Tag des 3. Mondmonats Tapana, Utpala Vermutliches Vorbild Dong Ji (董極) (Spätere Han-Dynastie)
8 Huang, König Dushiwang
都市王黃
1. Tag des 4. Mondmonats Pratāpana, Padma Vermutliches Vorbild Huang Sile (黃思樂) (Fünf Dynastien-Periode)
9 Lu, König Pingdengwang
平等王陸
8. Tag des 4. Mondmonats Avīci, Mahāpadma
10 Xue, König Zhuanlunwang
轉輪王薛
17. Tag des 4. Mondmonats Seelenverschickung zu Reinkarnation

Hauptstadt der Unterwelt

Zu den zahlreichen sonstigen mutmaßlichen geographischen Hauptmerkmalen von Diyu gehört auch die Hauptstadt, die den Namen Youdu tragen soll. Sie wird gemeinhin als eine typisch chinesische Hauptstadt konzipiert, wie beispielsweise Chang’an, jedoch umgeben und durchdrungen von Dunkelheit.

18 Ebenen der Unterwelt

Der kopflose Geist von Yue Fei, der der kürzlich verstorbenen Seele des Qin Hui im Sechsten Gerichtshof entgegentritt. Die Tafel, die vom Gerichtsdiener (links) gehalten wird, lautet wie folgt: „Qin Hui’s zehn hinterhältige Verbrechen.“ Aus einer chinesischen Unterweltrolle (19. Jh.).

Das Konzept der 18 Unterwelten begann in der Tang-Dynastie. Der buddhistische Text Wen Diyu Jing (問地獄經) erwähnte 134 Unterwelten, wurde aber der Einfachheit halber zu 18 Ebenen der Unterwelt vereinfacht. Sünder spüren Schmerz und Todeskampf genau wie lebende menschliche Wesen, wenn sie den unten aufgeführten Torturen unterzogen werden. Sie können nicht an den Qualen „sterben“, da – wenn der Leidensweg zu Ende ist – ihre Körper wiederhergestellt werden, damit die Tortur wiederholt werden kann. Es folgt eine Liste der üblichen Bestrafungen und Folterungen in den 18 Ebenen der Unterwelt:

  • Der Klingenberg: Sünder müssen ihr Blut vergießen, indem sie einen Berg, aus dem scharfe Klingen herausragen, hinaufklettern. Einige Zeichnungen zeigen Rechtsbrecher, die Bäume hinaufklettern, bei denen Messer oder spitze Dornen aus den Stämmen und den Ästen herausragen.
  • Kesselfolter: Sünder werden in Ölkesseln frittiert. Einige Zeichnungen zeigen Rechtsbrecher, die mit heißem Dampf verbrüht statt frittiert werden.
  • Zerteilen: Körper von Sündern werden durch verschiedene Maßnahmen zerteilt, einschließlich, aber nicht begrenzt auf folgendes:
    • Zersägen
    • Zerstückeln
    • Halbieren
    • zu Brei zermahlen oder zerstoßen
    • Zermahlen durch schwere Felsen oder Findlinge
    • Überfahren
  • Zerschleifen: Sünder werden in eine Schleifmaschine gesteckt und zu einem blutigen Brei geschliffen.
  • Feuer-Torturen:
    • Verbrennen: Sünder werden angezündet oder in feurige Infernos geworfen.
    • Paolao-Tortur: Die Sünder werden nackt ausgezogen und veranlasst einen großen Metallzylinder hochzuklettern, der von unten heiß gemacht wird.
    • Kochende Flüssigkeitstortur: Sünder werden gezwungen eine kochende Flüssigkeit zu schlucken oder es werden Körperteile damit übergossen.
  • Torturen mit Entfernung von Körperteilen oder Organen:
    • Zunge herausreißen
    • Augenstechen
    • Herz herausreißen
    • Eingeweide herausschneiden
    • Häuten
    • Finger und Zehen scheibchenweise abschneiden
  • Eiswelt: Sünder werden in Eis eingefroren. Einige Zeichnungen zeigen entkleidete Sünder mit Erfrierungen in einer Eiswelt: Ihre Körper fallen irgendwann in Teile auseinander oder zerbrechen in Stückchen.
  • Waagen- und Hakentortur: Sündern werden Haken durch ihre Körper gestochen und anschließend kopfüber aufgehängt. Einige Zeichnungen zeigen Sünder mit Nägeln, die ihnen durch den Körper getrieben wurden (ähnlich einer Kreuzigung).
  • Blutbecken: Sünder werden in ein Becken voller Blut geworfen. Blut spritzt aus allen Körperöffnungen.
  • Torturen mittels Tieren: Sünder werden von Vieh zertrampelt, von Tieren mit Hauern oder Hörnern durchbohrt/aufgespießt, von Raubtieren zerfleischt oder gefressen, von giftigen Tieren gestochen oder gebissen etc.
  • Avīci (unterste Ebene der Unterwelt): Die Leidensperiode in dieser Kammer ist die längste und reserviert für Sünder, die Verbrechen aus Hass begangen haben einschließlich der Fünf Schwerverbrechen.

Einige Literatur nimmt Bezug auf 18 Unterwelttypen oder 18 Unterwelten je Bestrafungsart. Manche religiöse oder Literaturbücher sagen, dass Missetäter, die nicht bestraft wurden, als sie noch lebten, in den Unterwelten nach dem Tode ihre Strafe finden werden.[18]

Alternative Namen für die Unterwelt

Die gebräuchlichsten chinesischen Namen für die Unterwelt sind:

  • Diyu (chinesisch 地獄, Pinyin Dìyù), „Erdgefängnis“.
  • Difu (chinesisch 地府, Pinyin Dìfǔ), „Erd-Herrenhaus“.
  • Huangquan (chinesisch 黃泉, Pinyin Huángquán), „Gelbe Quellen“, genannt yomi auf Japanisch.
  • Yinjian (chinesisch 陰間, Pinyin Yīnjiān – „Yin-Dimension“), „Land des Schattens“.
  • Yinfu (chinesisch 陰府, Pinyin Yīnfǔ), „Schatten-Herrenhaus“.
  • Yinsi (chinesisch 陰司, Pinyin Yīnsī), „Schatten-Amt“.
  • Senluo Dian (chinesisch 森羅殿, Pinyin Sēnluódiàn), „Gerichtshof von Senluo“.
  • Yanluo Dian (chinesisch 閻羅殿, Pinyin Yánluódiàn), „Gerichtshof von Yanluo“.
  • Jiuquan (chinesisch 九泉, Pinyin Jiǔquán), „Neun Quellen“.
  • Chongquan (chinesisch 重泉, Pinyin Chóngquán), „Wiederkehrende Quelle“.
  • Quanlu (chinesisch 泉路, Pinyin Quánlù), „Weg zur Quelle“.
  • Youming (chinesisch 幽冥, Pinyin Yōumíng), „Ruhige Dunkelheit“.
  • Yourang (chinesisch 幽壤, Pinyin Yōurǎng), „Ruhiges Land“.
  • Huokang (chinesisch 火炕, Pinyin Huǒkàng), „Feuerofen“.
  • Jiuyou (chinesisch 九幽, Pinyin Jiǔyōu), „Neun Gelassenheiten“.
  • Jiuyuan (chinesisch 九原, Pinyin Jiǔyuán), „Neun Ursprünge“.
  • Mingfu (chinesisch 冥府, Pinyin Míngfǔ), „Düsteres Herrenhaus“.
  • Abi (chinesisch 阿鼻, Pinyin Ābí), „Avīci“, Unterwelt ununterbrochener Torture, letzte und tiefste der Acht Heiße Narakas.
  • Zugen (chinesisch 足跟, Pinyin Zúgēn), „Ferse“.
  • Fengdu Cheng (chinesisch 酆都城, Pinyin Fēngdū Chéng), Stadt der Geister Fengdu.

Weitere Begriffe im Zusammenhang mit der Unterwelt:

  • Naihe Qiao (chinesisch 奈何橋, Pinyin Nàihé Qiáo), „Brücke der Hilflosigkeit“, eine Brücke, die jede Seele überqueren muss, bevor sie die Unterwelt betritt, geradeso wie der Styx in der griechischen Mythologie.
  • Wang Xiang Tai (chinesisch 望鄉臺, Pinyin Wàng Xiāng Tái), „Heimschau-Pavillon“, ein Pavillon, den jede Seele passiert auf ihrer Reise in die Unterwelt. Von dort kann man seine Familien und Lieben in der Welt der Lebenden sehen.
  • You Guo (chinesisch 油鍋, Pinyin Yóu Guō), „Ölkessel“, eine der Torturen in der Unterwelt.
  • San Tu (chinesisch 三塗, Pinyin Sān Tú), die „Drei Torturen“: Feuer-Tortur (chinesisch 火塗, Pinyin Huǒ Tú), Klingen-Tortur (chinesisch 刀塗, Pinyin Dāo Tú), Blut-Tortur (chinesisch 血塗, Pinyin Xuě Tú – „Blutvergießen“).

Siehe auch

  • Obon-Fest
  • Geisterfest
  • Ksitigarbha

Weblinks

Commons: Diyu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Bernhard Scheid: Höllen und Hungergeister

Einzelnachweise

  1. ↑ 玉歷鈔傳警世 (1814) Monografie, Libri sin. 612. Abgerufen am 11. September 2013. 
  2. ↑ Inez de Beauclair: Götter und Mythen Ostasiens. Klett-Cotta, 1994, ISBN 3-12-909860-7, S. 780 (google.de [abgerufen am 6. Januar 2018]). 
  3. ↑ 北京的寺廟-4 (Memento vom 10. Juli 2012 im Internet Archive). Tw.myblog.yahoo.com (2007年07月25日). Abgerufen am 14. November 2011.
  4. ↑ 上鍊經第十 (Memento vom 27. Februar 2012 im Internet Archive). Jnk.org.tw. Abgerufen am 14. November 2011.
  5. ↑ 诸经佛说地狱集要 (Memento vom 10. Februar 2010 im Internet Archive). Read.goodweb.cn. Abgerufen am 14. November 2011.
  6. ↑ 汉魏六朝佛教之“地狱”说(上) (Memento des Originals vom 2. Januar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wuys.com. Wuys.com (2006年12月22日). Abgerufen am 14. November 2011.
  7. ↑ 汉魏六朝佛教之“地狱”说(下) (Memento des Originals vom 2. Januar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wuys.com. Wuys.com (2006年12月22日). Abgerufen am 14. November 2011.
  8. ↑ 華雨集第四冊05 (Memento vom 12. Juli 2014 im Internet Archive). Yinshun.org.tw. Abgerufen am 14. November 2011.
  9. ↑ 泰山崇拜与东岳泰山神的形成 (Memento vom 21. September 2013 im Internet Archive). Taishanly.com (2008年03月03日). Abgerufen am 14. November 2011.
  10. ↑ 山不在高,有仙則名──論泰山、上古神山與生死
  11. ↑ @1@2Vorlage:Toter Link/travel.my0538.com蒿里山 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2011. Suche im Internet Archive)
  12. ↑ 有“十八层地狱”的宫观——东岳庙 (Memento vom 23. Februar 2012 im Internet Archive). Mcprc.gov.cn (2009年04月30日). Abgerufen am 14. November 2011.
  13. ↑ 觀靈實錄-枉死城系列報導PDF電子書 (Memento vom 13. März 2012 im Internet Archive). Wugin.com. Abgerufen am 14. November 2011.
  14. ↑ 枉死城遊記 (Memento vom 13. März 2012 im Internet Archive)
  15. ↑ 三. 枉死城亡魂戒改 (Memento vom 8. September 2017 im Internet Archive). Tienton.myweb.hinet.net. Abgerufen am 14. November 2011.
  16. ↑ 牽亡魂-國家之窗 (Memento vom 20. März 2012 im Internet Archive). Senwanture.com. Abgerufen am 14. November 2011.
  17. ↑ @1@2Vorlage:Toter Link/koaachheh.nmtl.gov.twkoaachheh.nmtl.gov.tw (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) (PDF; 919 kB)
  18. ↑ 九、唐太宗入冥記. Eywedu.com. Abgerufen am 14. November 2011.



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Koh-e Chehelsotun

Noir24admin Buddhismus 21. Juni 2026
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Koh e Chehelsotun
کوه چهل ستون

Bild gesucht BW
Höhe 2251 m
Lage Kabul (Provinz), Afghanistan
Gebirge Hindukusch
Koordinaten 34° 28′ 1″ N, 69° 10′ 21″ O34.46694444444469.17252251Koordinaten: 34° 28′ 1″ N, 69° 10′ 21″ O
Koh-e Chehelsotun (Afghanistan)
Koh-e Chehelsotun (Afghanistan)
Besonderheiten Mythologie und Kultur

Koh-e Chehelsotun (persisch کوه چهل ستون oder Koh-e Chelsetun persisch کوه چل ستون; Berg der vierzig Säulen) ist ein Berg in Afghanistan. Er ist Teil des Massivs Koh e Hindaki und 2251 m hoch.

Lage und Umgebung

Die Ausläufer des Berges grenzen an den Stadtteil Chelsouton von Kabul. Die Umgebung dieses Bergkammes ist für die zoroastrische, hinduistische und buddhistische und mythische Kulturgeschichte der Stadt Kabul sowie für diverse Dynastien u. a. für die Shahan, Könige von Moguls in Kabul, von Bedeutung.

Name

Chehelsetoun (persisch چهل ستون) oder Chelsetun (persisch چل ستون) mit diversen Schreibweisen steht für

  • Chehelsetoun als Stadtteil von Kabul in Taschardi
  • Tschehel Sotun (persisch قصر چهل ستون) der Palast mit vierzig Säulen und seiner Gartenanlage

Weblinks

  • Kūh-e Chehelsotūn. auf: getamap.net
  • Koh-e Chehelsotun



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Christlich-buddhistischer Dialog

Noir24admin Buddhismus 21. Juni 2026

Der christlich-buddhistische Dialog ist ein Bereich des interreligiösen Dialogs, der besonders von der Tatsache geprägt ist, dass der Buddhismus keinen Schöpfergott anerkennt, während das Christentum gerade einen solchen voraussetzt. Dennoch sind auf verschiedenen Ebenen fruchtbare Kontakte zwischen Christentum und Buddhismus aufgebaut worden.

Geschichte des Dialogs

Bis ins 19. Jahrhundert kannte man laut Hans Küng in der Christenheit nicht einmal „den Unterschied zwischen Hinduismus und Buddhismus“. Die erste Erwähnung Buddhas in christlichen Quellen findet sich dagegen schon um 200 nach Christus in den Teppichen (Stomata) von Klemens von Alexandrien: „Es gibt in Indien auch diejenigen, die den Geboten Buddhas folgen, den sie wegen seiner übergroßen Heiligkeit wie einen Gott verehren“.[1]

Praktische Ebene

Da der Buddhismus die Vorstellung eines Schöpfergottes nicht enthält, sind Christentum und Buddhismus zunächst sehr verschiedenartige Religionen. Die grundsätzlich pragmatische Haltung des Buddhismus schafft andererseits Anknüpfungspunkte in der Praxis. So sind aus dem Buddhismus stammende Meditationsmethoden, insbesondere die des Zen, in der christlichen Tradition auf Interesse gestoßen. Sie trugen dazu bei, die eigenen meditativen Praktiken des Christentums (Jesusgebet, Lectio divina, Ruhegebet nach Cassian, Schriftmeditation nach Ignatius von Loyola) neu zu beleben. Ein Beispiel dafür, wie weit diese Verbindung zwischen Buddhismus und Christentum gehen kann, aber auch welche Probleme dabei entstehen, sind der Benediktinermönch und Zen-Meister Willigis Jäger, der von katholischer Seite ein Lehrverbot erhalten hat, der Jesuitenpater und Zen-Meister Hugo Makibi Enomiya-Lassalle sowie der Pallottinerpater und Zen-Lehrer Johannes Kopp.

Zumindest seit Anfang der achtziger Jahre sind Kontakte zwischen christlichen und buddhistischen Mönchen in Gang gekommen. Im deutschen Sprachraum spielt hier die Erzabtei Sankt Ottilien eine besondere Rolle. Hier sind das Verbindende sowohl die ähnliche Lebensweise als auch ähnliche Erfahrungen. Zu den Pionieren auf internationaler Ebene gehörte der Trappist und Mystiker Thomas Merton.

Theologisch-philosophische Ebene

Eine andere, eher philosophische Verbindung ergibt sich durch den christlichen Mystiker Meister Eckhart. In seiner negativen Theologie transzendiert er das personale christliche Gottesbild zu einem nichterkennbaren Einen, das er darin als Nichts bezeichnet, wie etwa in folgendem Zitat aus der Predigt 42 (nach der Quint-Zählung): „Du sollst ihn lieben wie er ist ein Nicht-Gott, ein Nicht-Geist, eine Nicht-Person, ein Nicht-Bild, mehr noch: wie er ein lauteres, reines, klares Eines ist, abgesondert von aller Zweiheit. Und in diesem Einen sollen wir ewig versinken vom Etwas zum Nichts. Dazu verhelfe uns Gott. Amen.“

In der negativen Theologie Meister Eckharts lassen sich viele sachliche Parallelen zur buddhistischen Lehre herstellen, wie insbesondere die des Nichts der negativen Theologie zur buddhistischen Leerheit. Der christliche Religionsphilosoph Bernhard Welte stellt fest, dass sich über Meister Eckhart Christentum und Buddhismus gleichsam „zuwinken“. Besonders durch die beiden japanischen Religionsphilosophen Shizuteru Ueda und Daisetz Teitaro Suzuki hat auf der wissenschaftlichen Ebene ein christlich-buddhistischer Dialog über Meister Eckhart stattgefunden.

Dennoch gibt es unüberbrückbare Differenzen in den Gottesvorstellungen beider Religionen. Im Anguttara Nikāya 3:61 weist Buddha den Glauben an einen Schöpfergott vor allem mit drei Argumenten ab:

  1. die Vorstellung stehe im Gegensatz zur Idee menschlicher Freiheit und Verantwortung,
  2. ein auf eigene Anstrengungen gegründeter Heilspfad sei dann gar nicht möglich (da alles von der Gnade eines höchsten Gottes abhinge) und schließlich
  3. gäbe es folglich kein Karma, da Leben und Schicksal jedes Einzelnen von Gott bestimmt würden.[2]

In der Schrift Chengweishilun (成唯識論) des Mahayana-Buddhismus werden von Xuan Zang unter anderem folgende Argumente gegen die Existenz eines Schöpfergottes aufgelistet: Was erschafft, das ist nicht ewig (denn das Ewige ist unerschaffen). Was nicht ewig ist, kann nicht allgegenwärtig sein. Was nicht allgegenwärtig ist, kann nicht als das Absolute gelten.[3]

Auf dem Gebiet der Ethik sind hingegen eher Verwandtschaften zu erkennen. Sie können mit den Stichworten Nächstenliebe, Achtsamkeit und Mitleid umschrieben werden. Christen und Buddhisten streben nach ihren Lehren beide ein Leben in Gewaltlosigkeit und Frieden an.

Auch einige christliche, jüdische und buddhistische Gebote ähneln sich: diese Religionen verbieten es, zu töten, zu stehlen und anderen Schaden zuzufügen.

In seinem ganzen Verhalten zeigt Jesus von Nazareth nach theologischer Einschätzung von Hans Küng mehr Ähnlichkeit mit Buddha, „als etwa mit Muhammad, dem Kämpfer, Krieger, Staatsmann, der lebensfreudig blieb bis an sein Ende“.[4]

Mögliche historische Verbindung und Beeinflussung

Es lassen sich einige Argumente dafür anführen, dass der Buddhismus schon in der Geschichte einen Einfluss auf die abendländische, griechische Philosophie besaß oder zumindest dort bekannt war:

  • Durch Alexander den Großen kam es in den an Indien grenzenden Reichen Baktrien und Gandhara zu einer fruchtbaren Begegnung und gegenseitigen Beeinflussung von griechischer und indischer Kultur und Philosophie im sogenannten Graeco-Buddhismus. Eine persönliche Begegnung dieser Art wird in dem Dialog Milindapanha dargestellt.
  • Das antike ägyptische Alexandria war einerseits als Hauptstadt des griechischen Ptolemäer-Reiches das alles überragende geistige Zentrum in den Jahrhunderten um die Zeitenwende. Die Alexandrinische Schule war die erste Universität im modernen Sinn und verfügte mit der Bibliothek von Alexandria über die beste Bibliothek des Altertums. Daneben war Alexandria auch eine Wirtschaftsmetropole. Insbesondere der Indienhandel erhielt einen neuen Aufschwung, als der Alexandriner Harpalos um die Zeitenwende herum an der Universität Alexandrias die Monsun-Winde und ihren Einfluss auf die Schifffahrt nach Indien beschrieb.[5] Durch den Handel verbreiteten sich auch die philosophischen und religiösen Lehren.
Entsendung buddhistischer Botschafter durch Ashoka
  • Die ptolemäischen Herrscher in Alexandria bemühten sich ihre Bibliothek nicht nur mit griechischen Werken auszustatten, sondern mit den Texten aller Völker und Kulturen. So ist überliefert, dass Ptolemaios I. einen Brief an alle Könige und Herrscher der Erde geschrieben und sie aufgefordert habe, ihm die Werke jedweder Autoren zu schicken: „Dichter und Prosaiker, Rhetoren und Sophisten, Ärzte und Weissager, Historiker und alle anderen auch“.[6] Von Ptolemaios III., einem Zeitgenossen des indischen Kaisers Ashoka, ist bekannt, dass er gar den Befehl gab, alle einlaufenden Schiffe zu durchsuchen, die dabei gefundenen Bücher zu konfiszieren, um sie abschreiben zu lassen und den Eigentümern schließlich anstelle des Originals die Kopie auszuhändigen.[6]
  • Andererseits war der indische Kaiser Ashoka derjenige, der für die Verbreitung des Buddhismus auch über sein Großreich hinaus sorgte. In seinem XIII. Felsenedikt werden fünf außerindische Herrscher genannt, mit denen der Kaiser in Verbindung stand: Antiochos II. von Syrien, Ptolemaios II. von Ägypten, Antigonos von Makedonien, Magas von Cyrene und Alexander von Epirus.[7]
  • Als Plotin, der eigentliche Begründer des Neuplatonismus, nach dem Tod seines Lehrers Alexandria verließ, schloss er sich dem Bericht seines Schülers Porphyrius zufolge einem gefahrvollen römischen Feldzug nach Persien an, mit dem ausdrücklichen Wunsch die persische und indische Philosophie näher kennenzulernen. Der Feldzug scheiterte jedoch und Plotin gründete danach in Rom seine philosophische Schule. Ernst Benz vermutete 1951, der Lehrer Plotins sei ein indischer Philosoph oder buddhistischer Mönch gewesen; dadurch lasse sich eine „Erklärung des Einströmens der indischen Philosophie in die heidnische und christliche Welt von Alexandrien“ geben.[8]
  • Der von Plotin entworfene Neuplatonismus mit seiner mystischen Übersteigung des Denkens, in dem das Eine vollzogen wird, ist in diesem Punkt der vorangegangenen griechischen Philosophie fremd, dagegen „der Grundstimmung der indischen Philosophie zutiefst wesensverwandt“.[9]

Sollte es diesen historischen indischen bzw. buddhistischen Einfluss auf die griechische Philosophie gegeben haben, wären davon besonders der Neuplatonismus und darüber auch die negative christliche Theologie betroffen.

Grenzen des Dialogs

Manche Buddhisten sehen mit Unbehagen, wie ihre Tradition den Bedürfnissen eines westlichen Marktes angepasst wird. Sie befürchten, dass durch eine vorschnelle Adaption der Weg zum eigentlichen Pfad des Buddha eher verstellt wird. Nicht selten werden Begriffe und religiöse Praktiken in christlichen Beurteilungen vereinfacht dargestellt. Gemeinsamkeiten zwischen Christlichem und Buddhistischem werden in einen falschen Kontext gestellt.

Nicht selten wird von Menschen aus dem christlichen Kulturkreis auf die buddhistische Religion all das projiziert, was an der eigenen christlichen Religion vermisst wird. Buddhismus dient damit als idealisiertes Gegenbild des Christentums.

Der Dialog zwischen Christen und Buddhisten bleibt „ein Gespräch zwischen zwei Religionen mit je eigenem Profil, auf der Basis gegenseitiger Respektierung des anderen, auch in seinem Anderssein.“, stellt der evangelische Theologe Reinhart Hummel fest.[10]

Trotz fundamentaler Differenzen im Dialog hinsichtlich der „Gottesfrage“, der Heilsziele und den Jenseitsvorstellungen gibt es Gemeinsamkeiten in der praktischen Religionsausübung. In beiden Religionen sind Gebet und Meditation Übungsformen der Stille. Dem christlichen Gebet als eine Zwiesprache mit Gott, die Ruhe, Klarheit und Lebensorientierung schaffen soll, entspricht im Buddhismus die Meditation als Einkehr zu den Quellen tiefer innerer Weisheit. Während die Nächstenliebe ein gemeinsames Dialogfeld ist, sind die Begründungsmuster verschieden: Der buddhistischen Innenschau zur Entfaltung von Mitgefühl steht im Christentum die Orientierung an Gott und außerweltlicher Offenbarung gegenüber.[11] Moderne Theologen wie Perry Schmidt-Leukel möchten den Dialog beider Religionen gerne erweitern. Schmidt-Leukel spricht von „fraktalen Mustern“, um religionsübergreifende Phänomene von Ähnlichkeiten in spiritueller Lehre und Praxis jenseits von Lehrdoktrinen zu beschreiben.[12] Sich gleichzeitig als Anhänger des Propheten und der Lehren Buddhas zu definieren, sei also keine grundsätzliche Unmöglichkeit. Man könne auch bipolare Glaubensidentitäten pflegen.


Weitere Vertreter im christlich-buddhistischen Dialog (20. und 21. Jahrhundert)

  • Nishitani Keiji (1900–1990), japanischer Philosoph und Zen-Buddhist
  • Heinrich Dumoulin (1905–1995), Jesuit
  • David Steindl-Rast (* 1926), Benediktiner
  • Peter Lengsfeld (1930–2009), katholischer Theologieprofessor
  • Hans Waldenfels (1931–2023), Jesuit
  • Niklaus Brantschen (* 1937), Jesuit
  • Michael von Brück (* 1949), evangelischer Theologieprofessor und Religionswissenschaftler
  • Ulrich Dehn (* 1954), evangelischer Theologieprofessor
  • Perry Schmidt-Leukel (* 1954), Theologieprofessor und Religionswissenschaftler
  • Doris Zölls (* 1954), evangelische Theologin
  • Carola Roloff (* 1959), deutsche Buddhologin
  • Stefan Bauberger (* 1960), Jesuit
  • Paul F. Knitter (* 1939), römisch-katholischer Theologe

Orte und Einrichtungen des christlich-buddhistischen Dialogs

  • Kloster Dietfurt in Bayern
  • Lassalle-Haus und Lassalle-Institut in der Schweiz

Siehe auch

  • Barlaam und Josaphat
  • Religionstheologischer Pluralismus
  • Weltethos

Literatur

  • Robert Le Gall, Jigme Rinpoche, Frédéric Lenoir: Der Pater und der Lama. Edition Milarepa, Amsterdam 2007, ISBN 978-90-808892-2-4.
  • Michael von Brück, Whalen Lai: Buddhismus und Christentum: Geschichte, Konfrontation, Dialog. Beck, München 1997, ISBN 3-406-42646-8.
  • Thomas Josef Götz, Thomas Gerold (Hrsg.): Die Mystik im Buddhismus und im Christentum. Und Aspekte des interreligiösen Dialogs. EOS-Verlag, St. Ottilien, ISBN 3-8306-7232-2.
  • Armin Münch: Dimensionen der Leere. Gott als Nichts und Nichts als Gott im christlich-buddhistischen Dialog. Münster LIT 1998, ISBN 3-8258-3749-1.
  • Edwin Egeter: Deutungsmuster im „christlichen Zen“. Eine religionswissenschaftliche Untersuchung. Saarbrücken: Av Akademikerverlag (Reihe Geisteswissenschaften), 2013, ISBN 978-3-639-49413-6.
  • Thich Nhat Hanh, Daniel Berrigan: Das Boot ist nicht das Ufer. Gespräche über buddhistisch-christliches Bewußtsein. Arkana Goldmann, ISBN 3-442-21600-1.
  • Tendzin Gyatsho: Das Herz aller Religionen ist eins. Goldmann Verlag 1999, ISBN 3-442-13278-9.
  • Perry Schmidt-Leukel (Hrsg.): Buddhist Attitudes to Other Religions. EOS-Verlag, St. Ottilien 2008, ISBN 978-3-8306-7351-4.
  • Hans Wolfgang Schumann: Der historische Buddha – Leben und Lehre des Gotama. Hugendubel, München 2004, ISBN 3-89631-439-4.
  • Johannes Kopp: Gebet als Selbstgespräch. Pallotti Verlag, Friedberg 2016, ISBN 978-3-87614-028-5.

Weblinks

  • Homepage des European Network of Buddhist Christian Studies. Enthält eine Vielzahl deutscher und englischsprachiger Texte und Literaturempfehlungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Hans Küng und Heinz Bechert, Christentum und Weltreligionen. Buddhismus, GTB Sachbuch 781, Gütersloher Verlag, Gütersloher 1990, 2. Auflage, S. 43; dort auch das Zitat von Klemens von Alexandrien, ISBN 3-579-00781-5.
  2. ↑ Buddha nach der Übersetzung von Bhikkhu Sujata: Titthāyatanasutta nach der Übersetzung von Bhikkhu. In: Anguttara Nikaya 3:61. Suttacentral, 17. März 2024, abgerufen am 12. Mai 2026. 
  3. ↑ Xuan Zang (Übers. Wei Tat): Ch'eng Wei-Shih Lun: The Doctrine of Mere-Consciousness. 22. März 2024, abgerufen am 12. Mai 2026. 
  4. ↑ Hans Küng, Heinz Bechert: Christentum und Weltreligionen. Buddhismus. GTB Sachbuch 781, Gütersloher Verlag, Gütersloher 1990, 2. Auflage, ISBN 3-579-00781-5, S. 63.
  5. ↑ Manfred Clauss: Alexandria – Schicksale einer antiken Weltstadt. Klett-Cotta, Stuttgart 2003, ISBN 978-3-608-94329-0, S. 140.
  6. ↑ a b M. Clauss 2003, S. 97.
  7. ↑ Hans Wolfgang Schumann: Der historische Buddha – Leben und Lehre des Gotama. Diederichs, München 1988, S. 23.
  8. ↑ Ernst Benz: Indische Einflüsse auf die frühchristliche Theologie. Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz 1951, S. 197–202.
  9. ↑ Hans Joachim Störig: Kleine Weltgeschichte der Philosophie. Fischer, Frankfurt am Main 1988, S. 205.
  10. ↑ Reinhart Hummel, Problemfelder im christlich – buddhistischen Dialog, abgerufen am 15. März 2019.
  11. ↑ Hans-Günter Wagner: Buddhismus. Eine Spurensuche in der westlichen Kultur. Origo, Bern 2026, ISBN 978-3-282-00217-7, S. 135 f. 
  12. ↑ Perry Schmidt-Leukel: The Unbridgeable Gulf? Towards a Buddhist-Christian Theology of Creation. In: Perry Schmidt-Leukel (Hrsg.): Buddhism, Christianity and the Quest for Creation. Karmic or Divine? Routledge, London and New York 2006, ISBN 978-1-138-26494-6, S. 111 ff. 



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Cittamātra

Noir24admin Buddhismus 21. Juni 2026

Cittamātra (sprich „chittamaatra“) bedeutet „Nur Geist“ auf Sanskrit und bezeichnet eine spezielle Doktrin im indischen Buddhismus, der zufolge alle Dinge (Sanskrit: artha) rein mental, „nur Geist“ sind.

Der Begriff cittamātra wird auch als Schulbezeichnung für die Yogācāra-Tradition oder die Bewusstseinslehre Vijñānavāda, des indischen Buddhismus bezeichnet.

Es vertreten zwar nicht alle Traktate, die der Yogācāra-Tradition zugerechnet werden, die cittamātra-Lehre, aber andererseits ist sie außerhalb dieser Lehrtradition in Reinform nicht aufzufinden.

Literatur

  • Lambert Schmithausen: „Zur Literaturgeschichte der älteren Yogācāra-Schule.“ In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, Supplementa I (1969) (= Vorträge des XVII. Deutschen Orientalistentages in Würzburg), 811–823. (online bei uni-halle.de)



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