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Mägdekrieg

Noir24admin Sagen 22. Juni 2026
Adolf Liebscher: Dívčí válka (um 1900)

Der Mägdekrieg (auch Amazonenkrieg oder Böhmischer Mägdekrieg; tschech. Dívčí válka) ist ein sagenhafter Krieg zwischen Frauen und Männern um die Herrschaft in Böhmen.

Überlieferung

Josef Mathauser: Dívčí válka (1907)
Joseph Max: Vlasta (1842)

Die älteste schriftliche Überlieferung findet sich in der Chronik des Cosmas von Prag zu Beginn des 12. Jahrhunderts. Ihr gemäß lebten die Mädchen des Landes nach dem Tod der Fürstin Libuše wie Amazonen, wählten sich eigene Anführerinnen, trugen die gleiche Kleidung wie die Männer, jagten in den Wäldern und suchten sich ihre Männer selbst aus. Als sie sogar eine eigene Burg namens Děvín (Mädchen- oder Mägdeburg) errichteten, bauten die Männer in der Nähe an der Stelle des späteren Vyšehrad eine zweite Burg mit dem Namen Chrasten und es kam zum Krieg zwischen beiden Geschlechtern, der mit dem Sieg der Männer endete. Zum Friedensschluss sei ein dreitägiges Festmahl ausgerichtet worden, doch bereits in der ersten Nacht entführte jeder Mann eine Frau, und seitdem lebten die Frauen unter der Vorherrschaft der Männer.[1]

Josef V. Myslbek : Ctirad und Šárka (1881)
Věnceslav Černý: Ctirad und Šárka (um 1900)

Die Chronik des Dalimil staltet den Sagenstoff im 14. Jahrhundert im Stil der höfischen Epik aus. Zum Anführer der Männer wird Libušes Mann Přemysl, die gewählte Königin der Frauen erhält den Namen Vlasta.

Dalimil bindet auch das Motiv der Verführung in die Erzählung ein. Šárka, die schönste unter den Frauen, lässt sich zum Schein fesseln und lockt so einen jungen Adligen namens Ctirad in die Falle. Die Frauen flechten ihn, den anderen Männern zur Abschreckung, ins Rad. Er überlebt jedoch die Tortur und lässt nach dem endgültigen Sieg Přemysls Šárka lebendig begraben.[2] Besonders dieses blutrünstige Motiv wurde später mit zahlreichen phantastischen Details ausgestaltet und variiert.

Auch Václav Hájek z Libočan (dt. Hagek oder Hájek) verarbeitete den Stoff in seiner Kronika česká (Böhmische Chronik, 1541).[3]

Interpretation und Rezeption

In Band 1 der Illustrierten Chronik von Böhmen (1852) wird der Versuch einer historischen Einordnung der Motive des Mädchenkrieges unternommen.[4]

Der Historiker Dušan Třeštík identifiziert die Erzählung als einen der vier tschechischen Mythen, neben einem indogermanischen Mythos von der Erschaffung der Welt, der Ankunft des Stammes im Land unter Urvater Čech und der Hochzeit des Pflügers Přemysl mit der Wahrsagerin Libuše.

Die „Burg der Frauen“ Děvín wurde an verschiedenen Orten zu lokalisieren versucht, die diesen Namen tragen.

Belletristik
  • Carl Franz van der Velde: Der böhmische Mägdekrieg. Ein Nachtstück aus dem zweiten Viertel des achten Jahrhunderts (Novelle). Macklot, Stuttgart 1824
    • Dritte verbesserte Auflage (= Schriften, Bde. 15+16). Arnoldische Buchhandlung, Dresden 1826 (Digitalisate von Band 1 und Band 2 bei Google Books)
  • Carl Egon von Ebert: Wlasta. Böhmisch-nationales Heldengedicht in drei Büchern. Calve, Prag 1829 (Digitalisat bei Google Books)
  • Carl Franz van der Velde: Die böhmischen Amazonen. Romantisches Gemälde in zwei Akten (= Sämmtliche Schriften, Bd. 24). Arnoldische Buchhandlung, Dresden und Leipzig 1832 (Digitalisat bei Google Books)
  • Theodor Mundt: Bohemiconymphomachia. Novellenskizze in: ders.: Madonna. Unterhaltungen mit einer Heiligen. Reichenbach, Leipzig 1835, S. 302–343[5] (Digitalisat bei Google Books)
  • Carl Franz van der Velde: Der böhmische Mägdekrieg. Drama in fünf Acten. In: Die deutsche Schaubühne, Bd. 12 (1871), Heft 7/8, S. 1–22 (Digitalisat bei Google Books)
  • Friedrich Carl Schubert: Wlasta oder der Mägdekrieg. Tragödie in vier Aufzügen. Schreiber, München 1877 (Digitalisat bei Google Books)
Musik
  • Joseph Geigers Wlasta. Tragische Oper in vier Aufzügen, nach dem gleichnamigen Epos von Carl Egon Ebert frei bearbeitet von L. B.[6] wurde 1840 uraufgeführt und komplett verrissen.[7]
  • Der dritte Teil von Bedřich Smetanas sechsteiligem Zyklus sinfonischer Dichtungen Má vlast (Mein Vaterland) trägt den Titel Šárka (komponiert 1875, Klavierfassung 1880, Partitur postum 1888)[8] und „enthält sicherlich die gewaltsamste Musik, die Smetana je komponiert hat“[9].
  • Zdeněk Fibichs Oper Šárka (UA am 28. Dezember 1897 im Nationaltheater Prag) gilt als dramatisches Hauptwerk des Komponisten.[10]
  • Leoš Janáčeks erste, 1887/88 komponierte Oper Šárka erlebte erst 1925 (in mehrfach überarbeiteter Fassung) ihre Uraufführung.

Literatur

  • Dušan Třeštík: Mýty kmene Čechů. Nakladatelství lidové noviny, 2003, ISBN 80-7106-646-X.
  • Naďa Profantová, Martin Profant: Encyklopedie slovanských bohů a mýtů. Nakladatelství Libri, Praha 2000, ISBN 80-7277-011-X
  • Kosmova Kronika česká. Paseka, Praha-Litomyšl 2005, ISBN 80-7185-515-4.
  • Kronika tak řečeného Dalimila. Svoboda Praha 1977.

Einzelnachweise

  1. ↑ Des Dekanus Cosmas Chronik von Böhmen nach der Ausgabe der Monumenta Germaniae übersetzt von Georg Grandaur. Duncker, Leipzig 1885, S. 21–23 (Digitalisat im Internet Archive).
  2. ↑ Kronika tak řečeného Dalimila, Svoboda Praha 1977, S. 39. In anderen Ausgaben stirbt Ctirad und die Passage mit dem Tod der Šárka fehlt, so auch in Dalimils Chronik von Böhmen in der Ausgabe von Josef Jireček, S. 42–55.
  3. ↑ Digitalisat der deutschen Übersetzung von 1718 (S. 23–33) in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.
  4. ↑ Illustrirte Chronik von Böhmen. Ein geschichtliches Nationalwerk. Herausgegeben von einem Vereine vaterländischer Gelehrten und Künstler. Prag 1852, S. 8–10 (2. Das Ende des Mädchenkrieges, mit Illustration nach Joseph Führich), 63 u. 67–69 (16. Scharka und Ctirad) (Digitalisat bei Google Books).
  5. ↑ Auf S. 300 spöttelt Mundt über Eberts Wlasta (1826): „Dann wollte ich zu Egon Ebert gehen, ihm einen Besuch machen, und ihn fragen, warum er in seiner ‚Wlasta‘ den böhmischen Mägdekrieg so sentimental verhunzt habe? Ein humoristisches Heldengedicht, oder eine historisch-komische Novelle hätte er aus diesem Stoff machen sollen, aber nichts Lyrisch-Heroisches à la Egon Ebert.“
  6. ↑ Vorlage vgl. Belletristik; Digitalisat des Librettos bei Google Books.
  7. ↑ Vgl. Allgemeine Musikalische Zeitung, 43. Jg., Breitkopf & Härtel, Leipzig 1841, Spalte 151–153 (Digitalisat bei Google Books).
  8. ↑ Smetana, Bedrich. Šárka auf baerenreiter.com.
  9. ↑ Booklet zur CD Smetana. Má Vlast. Malaysian Philharmonic Orchestra. Claus Peter Flor, S. 17 (PDF, 2,9 MB auf eclassical.com).
  10. ↑ Marie Luise Maintz: Der un-tschechische Tscheche. Zdenek Fibich: Bereit für die Wiederentdeckung. In: [t]akte. Das Bärenreiter-Magazin, Nr. 1/2008, S. 4–7 (PDF, 125 MB).
Normdaten (Werk): GND: 1030302316 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS)



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Dieser Eintrag basiert auf dem Artikel Mägdekrieg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International und ist frei verfügbar.

Maid of the Mist (Legende)

Noir24admin Sagen 22. Juni 2026

Die Legende der Maid of the Mist ist eine angebliche Legende der Irokesen, die in der Nähe der Niagarafälle lebten. Popularisiert wurde sie durch die gleichnamige Bootstour an den Fällen. Die Legende, die Mitte des 19. Jahrhunderts von weißen Amerikanern erfunden wurde, erzählt in verschiedenen Varianten, wie eine Irokesen-Frau mit ihrem Kanu über die Niagarafälle stürzte.

Vermutlich geht sie auf eine andere Geschichte zurück, die unter weißen Pelzhändlern in den 1750ern kursierte, nach der ein Irokese mit seinem Kanu die Fälle hinabstürzte. Im 19. Jahrhundert passte sich die Legende dem Zeitgeschmack und den Wünschen nach Romantik und Abenteuer an und fand ihre moderne Form.[1]

Die erste schriftliche Erwähnung der Maid of the Mist erfolgte 1850 in Burke’s Descriptive Guide als The White Canoe: An Indian Legend. Burkes Version ist dabei nicht frei von sexuellen Anspielungen, die für ein viktorianisches Publikum geeignet waren. Ein Jahr später tauchte die Geschichte in einem anthropologischen Werk, Lewis Henry Morgans League of the Ho-de-no-sau-nee or Irqoquis auf.[2] Der Inhalt der Legende passt jedoch nicht zur Überlieferung der Irokesen. So existierte keine Zwangsheirat bei den Irokesen und eine Trennung bei unglücklicher Ehe war für beide Partner einfach möglich. Die Heirat selbst war in der matrilinearen Gesellschaft der Irokesen weit weniger von Bedeutung als in der amerikanischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts.[3] Die „sexy suizidale Squaw“ hingegen war in der weißen amerikanischen Vorstellungswelt des 19. Jahrhunderts ein fester Typus, der in zahlreichen Büchern und Bühnenstücken in immer neuen Variationen wieder aufgeführt wurde.[4]

Nach der populärsten Version der Legende floh die Irokesen-Jungfrau Lelwala mit ihrem Birkenkanu über die Niagarafälle, da sie den Tod einem unglücklichen Leben durch eine Zwangsheirat vorzog. Anstatt zu sterben, wurde sie jedoch von dem Irokesengott He-no gerettet, den sie dann heiratete. Angeblich kann man die Frau gelegentlich im Sprühnebel der Niagarafälle sehen. Die bekannteste literarische Aufarbeitung ist das 1881 erschienene Gedicht The White Canoe: A Legend of the Niagara Falls von Rosanne Eleanor Leprohon.[5] Daneben gibt es eine Variante der Geschichte, in der die Maid Opfer eines Menschenopfer ist und eine Dritte, in der sie Selbstmord begeht, weil sie dreifache Witwe ist. Obwohl alle drei Variationen der Legende auf Burke zurückgehen, wird die letzte oft als „authentische“ und „politisch korrekte“ Version bezeichnet und beispielsweise im IMAX-Film, der seit 1986 an den Niagarafällen läuft, gezeigt.[3]

Nicht nur gab die Legende den Booten der Maid of the Mist ihren Namen, auch wurde sie auf allen Touren – in der Menschenopferversion – durch die Lautsprecher verkündet, während sich das Boot den Horseshoe Falls näherte. Erst eine Kampagne der Seneca, die sich nicht länger als Betreiber von Menschenopfern dargestellt wissen wollten, führte im Jahr 1996 dazu, dass die Maid of the Mist Corporation das Legendenerzählen einstellte.[6]

Anmerkungen

  1. ↑ Karen Dubinsky: Local Color. The Spectacle of Race at the Niagara Falls. in: Charmaine Nelson: Racism Eh?: A Critical Inter-Disciplinary Anthology of Race in the Canadian Context Racism Eh?: A Critical Inter-Disciplinary Anthology of Race in the Canadian Context S. 228
  2. ↑ Ginger Strand: Inventing Niagara: Beauty, Power, and Lies. Simon and Schuster, 2008, ISBN 1416546561, S. 35.
  3. ↑ a b Ginger Strand: Inventing Niagara: Beauty, Power, and Lies. Simon and Schuster, 2008, ISBN 1416546561, S. 36.
  4. ↑ Ginger Strand: Inventing Niagara: Beauty, Power, and Lies. Simon and Schuster, 2008, ISBN 1416546561, S. 37.
  5. ↑ John Robert Colombo: Canadian Literary Landmarks. Dundurn, 1984, ISBN 0888820739, S. 141.
  6. ↑ Ginger Strand: Inventing Niagara: Beauty, Power, and Lies. Simon and Schuster, 2008, ISBN 1416546561, S. 10.

Literatur

  • Robinder Kaur Sehdev: Beyond the Brink Indigenous Women’s Agency and the Colonisation of Knowledge in the Maid of the Mist Myth. In: Cultural Studies Review. Band 18, 3. Dezember 2012, S. 240–262 pdf.



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Kuhhirte und Weberin

Noir24admin Sagen 22. Juni 2026
Niulang und Zhinü – Japanischer Farbholzschnitt, Yoshitoshi, 1886

Kuhhirte und Weberin (chinesisch 牛郎織女 / 牛郎织女, Pinyin niúláng zhīnǚ, Jyutping ngau4long4 zik1neoi5) ist eine chinesische Volkssage. Sie beschreibt die verbotene Liebesgeschichte zwischen Zhinü (織女 / 织女), der Weberin, die den Stern Wega symbolisiert, und Niulang (牛郎), dem Kuhhirten, der den Stern Altair versinnbildlicht.[1] Ihre Liebe war nicht erlaubt, darum wurden sie an gegenüberliegende Seiten des „Silberflusses“ (銀河 / 银河, yínhé, Jyutping ngan4ho4, alte chinesische Bezeichnung der Milchstraße), verbannt.[1][2] Einmal im Jahr, am siebten Tag des siebten Mondmonates (七夕, qīxī – „Die Nacht der Siebenen“), bildet ein Schwarm Elstern eine Brücke (鵲橋 / 鹊桥, quèqiáo, Jyutping coek3kiu4 – „Elsterbrücke“) über den „Fluss“ (Milchstraße), um die Liebenden einen Tag wieder miteinander zu vereinen.[1] Es gibt viele Varianten dieser Geschichte.[1] Der erste bekannte Bezug auf diesen Mythos liegt über 2600 Jahre zurück und kam in einem Gedicht des chinesischen Buches der Lieder vor.[3]

Die Volkssage vom „Kuhhirten und der Weberin“ wird in China seit der Han-Zeit zum Qixi-Fest gefeiert.[4] Sie wird auch in Japan zum Tanabata-Fest und in Korea zum Chilseok-Fest gefeiert. Die Geschichte zählt zu den vier großen chinesischen Volkssagen. Die anderen drei Volkssagen sind Die Legende der weißen Schlange, Die Geschichte von Meng Jiang Nü und Liang Shanbo und Zhu Yingtai.[5]

Literarische Interpretationen

Auf das Volksmärchen Kuhhirte und Weberin wurde in vielen literarischen Werken angespielt. Eines der bekanntesten ist das folgende Gedicht von Qin Guan (1049–1100) während der Song-Dynastie:

„鵲橋仙

纖雲弄巧,飛星傳恨,銀漢迢迢暗渡. 金風玉露一相逢,便勝卻人間無數. 柔情似水,佳期如夢,忍顧鵲橋歸路. 兩情若是久長時,又豈在朝朝暮暮.

Treffen über der Milchstraße

Durch die unterschiedlichen Formen der zarten Wolken, die traurige Nachricht der Sternschnuppen, eine stille Reise über der Milchstraße, ein Treffen des Kuhhirten und der Weberin inmitten des goldenen Herbstwindes und des jadeglitzernden Taues, verfinstern die zahllosen Begegnungen in der alltäglichen Welt. Die Gefühle weich wie Wasser, der ekstatische Moment unwirklich wie ein Traum, wie kann man das Herz haben, wieder auf die Brücke aus Elstern zu gehen? Wenn die beiden Herzen für immer vereint sind, warum müssen die zwei Personen zusammen bleiben – Tag für Tag, Nacht für Nacht?[6]“

Einfluss und Variationen

Die Geschichte ist in verschiedenen Variationen auch in anderen Teilen von Asien beliebt. In Südostasien floss die Geschichte in ein Jataka ein, die detailreiche Geschichte der Kinnari Manohara, der jüngsten der sieben Töchter des Kinnara-Königs, die auf dem Berg Kailash lebt und sich in Prinz Sudhana verliebt.[7][8] In Sri Lanka ist eine andere Version der Manoharalegende beliebt, in der Prinz Sudhana ein Kinnari ist, der erschossen wurde, bevor er vom Śakra, der buddhistischen Entsprechung des Jadekaisers, wiederbelebt wird.[9][10][11]

In Korea dreht sich die Geschichte um Jingnyeo, eine Weberin, die sich in Gyeonu, einen Hirten, verliebt. In Japan handelt die Geschichte von einer Romanze zwischen Gottheiten, Orihime und Hikoboshi. In Vietnam ist die Geschichte als Ngưu Lang Chức Nữ bekannt und dreht sich um Chức Nữ and Ngưu Lang.

Kulturelle Bezüge

Carl Sagan bezieht sich in seinem Roman Contact auf das chinesische Volksmärchen Kuhhirte und Weberin. Diese Geschichte und das Tanabata-Fest bilden auch die Grundlage für die Sailor Moon-Nebengeschichte mit dem Titel Chibiusa's Picture Diary – Beware the Tanabata!, in der sowohl Vega als auch Altair auftreten. Die Post-Hardcore-Band La Dispute benannte ihr erstes Album Somewhere at the Bottom of the River Between Vega and Altair nach der Geschichte und ein Teil des Albums beruhte darauf. Das japanische Computer-Rollenspiel Bravely Second: End Layer verwendete auch die Namen Vega und Altair für ein Paar von handlungsrelevanten Figuren, die Jahre vor der Spielgeschichte eine gegenseitige Zuneigung teilten.

Die Umfassende Kommunikations-, Navigations- und Fernerkundungskonstellation Elsternbrücke der Strategischen Kampfunterstützungstruppe der Volksrepublik China hat ihren Namen nach dieser Geschichte erhalten.

Bildergalerie

  • Zhinü und Weber­schiffchen – Ming-Zeit, Zhang Ling vor 1529
    Zhinü und Weber­schiffchen – Ming-Zeit, Zhang Ling vor 1529
  • Zhinü überquert den „Himmelsfluss“ (Milchstraße) – Gai Qi 1799
    Zhinü überquert den „Himmelsfluss“ (Milchstraße) – Gai Qi 1799
  • Die Erschaffung des „Himmelsflusses“ (Milchstraße) – Ming-Zeit, Guo Xu 1503
    Die Erschaffung des „Himmelsflusses“ (Milchstraße) – Ming-Zeit, Guo Xu 1503
  • Zhinü - Dekoration der U-Bahn-Stationsdecke Muxuyuan, Nanjing 2010.
    Zhinü - Dekoration der U-Bahn-Stationsdecke Muxuyuan, Nanjing 2010.
  • Das Wiedersehen auf der „Elsterbrücke“, Wan­del­gang des Neuen Sommerpalast, Peking.
    Das Wiedersehen auf der „Elsterbrücke“, Wan­del­gang des Neuen Sommerpalast, Peking.

Weblinks

Commons: Kuhhirte und Weberin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Die Geschichte vom Kuhhirten und der Weberin (Encyclopedia of Taiwan) (chinesisch)
  • Ursprung des Qixi-Fests – Kuhhirte, Weberin und Elsterbrücke (Webarchive) (chinesisch)

Einzelnachweise

  1. ↑ a b c d Ju Brown, John Brown: China, Japan, Korea: Culture and customs. BookSurge, North Charleston 2006. ISBN 1-4196-4893-4, S. 72
  2. ↑ Lai, Sufen Sophia (1999). Father in Heaven, Mother in Hell: Gender politics in the creation and transformation of Mulian's mother. Presence and presentation: Women in the Chinese literati tradition. New York: St. Martin's Press, 1999, ISBN 0-312-21054-X, S. 191
  3. ↑ Virginia Schomp: The ancient Chinese. Marshall Cavendish Benchmark, New York 2009. ISBN 0-7614-4216-2, S. 89
  4. ↑ Virginia Schomp: The ancient Chinese. Marshall Cavendish Benchmark, New York 2009. ISBN 0-7614-4216-2, S. 70.
  5. ↑ Wilt L. Idema, Old Tales for New Times: Some Comments on the Cultural Translation of China's Four Great Folktales in the Twentieth Century. (PDF). Taiwan Journal of East Asian Studies. 2012 S. 9. 25–46. Archivversion (PDF) vom 6. Oktober 2014, S. 26
  6. ↑ Xiaolong Qiu: Treasury of Chinese love poems. Hippocrene Books, New York 2003, ISBN 978-0-7818-0968-9, S. 133 (englisch). 
  7. ↑ Cornell University (2013). Southeast Asia Program at Cornell University: Fall Bulletin 2013. S. 9.
  8. ↑ Jaini, Padmanabh S. (ed.) (2001). Collected Papers on Buddhist Studies.
  9. ↑ (not found). In: lankalibrary.com. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. März 2023; abgerufen am 17. Juni 2025 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lankalibrary.com 
  10. ↑ Sandakinduru Katava. Ceylonese dance-drama. In: britannica.com. Abgerufen am 17. Juni 2025 (englisch). 
  11. ↑ Chulie de Silva: Kataluwa Purvaramaya Temple: tragic deterioration of a country treasure. In: chulie.wordpress.com. 7. November 2011, abgerufen am 17. Juni 2025 (englisch). 

Bibliographie

  • Ju Brown, John Brown: China, Japan, Korea: Culture and customs. BookSurge, North Charleston 2006, ISBN 1-4196-4893-4 (englisch). 
  • Wilt L. Idema: Old Tales for New Times: Some Comments on the Cultural Translation of China's Four Great Folktales in the Twentieth Century. In: Taiwan Journal of East Asian Studies. 9. Jahrgang, Nr. 1, 2012, S. 25–46 (englisch, edu.tw [PDF]). 
  • Sufen Sophia Lai: Presence and presentation: Women in the Chinese literati tradition. St. Martin's Press, New York 1999, ISBN 0-312-21054-X, Father in Heaven, Mother in Hell: Gender politics in the creation and transformation of Mulian's mother (englisch). 
  • Xiaolong Qiu: Treasury of Chinese love poems. Hippocrene Books, New York 2003, ISBN 978-0-7818-0968-9 (englisch). 
  • Virginia Schomp: The ancient Chinese. Marshall Cavendish Benchmark, New York 2009, ISBN 0-7614-4216-2 (englisch). 



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Jūratė und Kastytis

Noir24admin Sagen 22. Juni 2026
Jūratė-Skulptur in Jurata (Polen)

Jūratė und Kastytis ist eine litauische Legende. Literarisch fixiert wurde sie erstmals 1842 durch Liudvikas Adomas Jucevičius. Seither wurde sie vielfach adaptiert – in Form von modernen Gedichten, Balletten und sogar Rock-Opern.

Die Erzählung

Die Geschichte ist von Version zu Version sehr unterschiedlich. Die Grundzüge aber sind dieselben. Die Göttin Jūratė (in einigen Geschichten Meerjungfrau genannt), deren Name auf dem litauischen Wort jūra für Meer beruht, lebte tief in der Ostsee in einem wunderschönen Bernsteinschloss. Sie regierte das Meer und all seine Bewohner. Ein junger Fischer mit dem Namen Kastytis störte diesen Frieden, als er sehr viele Fische fing. Jūratė beschloss, ihn zu bestrafen und den Frieden wiederherzustellen, verliebte sich aber in den gutaussehenden jungen Mann. Sie lebten eine Weile lang glücklich im Bernsteinschloss, aber Perkūnas, der Donnergott der litauischen Mythologie, erfuhr, dass die unsterbliche Göttin sich in einen Sterblichen verliebt hatte. Er tobte vor Wut und zerstörte das Bernsteinschloss mit einem Blitz, sodass nur Millionen kleiner Bernsteinstückchen übrigblieben. Jūratė ließ er am Meeresgrund entweder an die Ruinen oder einen Fels ketten. Laut der Legende ist dies der Grund für die Bernsteinstückchen, die noch heute nach einem Sturm an die Strände der baltischen Länder gespült werden.

Andere Versionen erzählen, dass Jūratė Kastytis gerettet habe, als er in einem Sturm zu ertrinken drohte, dass Kastytis später von dem wütenden Perkūnas getötet wurde und dass Jūratė den Tod ihres Liebhabers bis heute beweint. Nach diesen Versionen sind es ihre Tränen, die zu Bernsteinstückchen gehärtet an Land gespült werden, und dass man in Sturmzeiten noch heute ihr Weinen hören kann. Einige Versionen präzisieren, dass Kastytis aus dem kleinen Fischerdorf Šventoji nördlich von Palanga stammte.

Kulturelle Bedeutung

Fontäne in Palanga
Die Krone und das Bernsteinhalsband von Jūratė im Wappen von Palanga

Der Kern der Erzählung liegt in Varianten in Texten verschiedener Gattungen vor. Bekannt sind das Märchen Eglė, die Königin der Nattern (litauisch: Eglė žalčių karalienė) sowie Jūratė und Kastytis. Beide enthalten neben der romantisierten Darstellung auch Elemente der litauischen Mythologie, insbesondere eine ätiologische Komponente. Bis heute sind sowohl Eglė als auch Jūratė populäre weibliche Vornamen in Litauen. Die Sage über Jūratė und Kastytis schrieb der Volkskundler, Ethnograph und Literaturhistoriker Liudvikas Adomas Jucevičius auf und veröffentlichte sie auf Polnisch in Vilnius in seinem Buch Wspomnienia Zmudzi (1842).

Der französische Anthropologe und Sprachforscher Paolo Barbaro von der École Pratique des Hautes Études in Paris sieht den Mythos wie auch andere Mythen indoeuropäischer und asiatischer Völker (z. B. den japanischen Mythos der Brüder Hoori und Hoderi, Jäger und Fischer) im Kontext einer auf das jüngere Paläolithikum zurückgehenden Vorstellung eines ewigen und einsamen Jenseits im damals noch nicht befahrbaren Meer.[1]

Rezeption

Literatur

  • Der litauische Dichter Maironis schuf das Poem Jūratė ir Kastytis (1920) zu Ehren der Liebenden. Dass die Legende heute unter Litauern jedes Alters so bekannt ist, ist zu großen Teilen ein Verdienst dieser Ballade.

Film

  • Trickfilm: Bernsteinschloß (Jantarnyj zamok) – Sowjetunion 1959, Regie: Alexandra Gawrilowna Sneschko-Blozkaja
  • Trickfilm: Jūratė und Kastytis (Jūratė ir Kastytis) – Litauen 1989, Regie: Nijole Valadkevičiūte

Musik

  • Juozas Gruodis komponierte ein Ballett Jūratė ir Kastytis (Uraufführung 1933).
  • Der litauische Komponist Kazimieras Viktoras Banaitis schrieb die Oper Jūratė ir Kastytis (Uraufführung in Chicago – wo viele Exil-Litauer leben – 1972).
  • Rockoper Jūratė ir Kastytis. Legendos tesinys (Jūratė und Kastytis. Fortsetzung der Sage) von Rokas Radzevičius und Rimvydas Stankevičius (Uraufführung am 1. August 2002 zum 750. Jubiläum der Stadt Klaipėda unter Mitwirkung mehrerer nationaler Stars).

Bildende Kunst

  • Holzschnitte aus dem Zyklus Jūratė ir Kastytis (1936) von Vaclovas Rataiskis-Ratas, die er für die Ballade schuf, gewannen 1937 Preise in einer internationalen Ausstellung in Paris.
  • Linolschnitt: Jūratė ir Kastytis (1977) von Vytautas Ignas.

Weblinks

  • Jurate ir Kastytis (Ballade von Maironis im Original und in englischer Übersetzung)
  • Katja Breitling erzählt die Sage (Youtube-Kanal des Ostpreußischen Landesmuseums Lüneburg)

Einzelnachweise

  1. ↑ Paolo Barbaro: Brides and grooms in the land of eternity: Urashima in Japan and Oisín in Ireland as a window over a paleolithic otherworld. In: International Association for Comparative Mythology & Traditional Cosmology Society & School of Art, University of Edinburgh: 11th International Conference on Comparative Mythology. Juni 2017.



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Kintarō

Noir24admin Sagen 22. Juni 2026
Kintarō, Farbholzschnitt von Utagawa Kuniyoshi, um 1835

Kintarō (japanisch 金太郎) ist eine japanische Sage (昔話, Mukashibanashi), ein Märchen (童話, Dōwa) über einen tierlieben Jungen mit übernatürlichen Kräften, der von einer Yamamba auf dem Berg Ashigara großgezogen wurde.[1] Aus ihm wurde laut Erzählungen als Erwachsener Sakata Kintoki (坂田 金時), der im Dienste von Minamoto no Yorimitsu (源 頼光) stand. Seine Geschichte ist ein beliebtes Motiv der Kabuki- und Nō-Theater. Am Kindertag ist es üblich, eine Puppe von ihm aufzustellen, mit dem Wunsch und der Hoffnung, dass die Söhne genauso werden wie Kintarō: mutig, stark und aufrichtig.

Legende

Um die Herkunft von Kintarō gibt es viele Legenden, die bekanntesten sind:

  1. Kintarō ist der Sohn der Prinzessin Yaegiri (八重桐), die in einem Dorf in der Nähe des Berges Kintoki lebte.
  2. Kintarō ist der Sohn einer Prinzessin aus Sakata, die zur Flucht gezwungen wurde wegen eines Streites zwischen ihrem Ehemann und dessen Onkel. Sie zieht Kintarō in den Wäldern des Berges Kintoki auf.
  3. Kintarōs Mutter setzte ihn in den Bergen aus und er wird dort von einer Yamamba aufgezogen.
  4. Kintarōs Mutter ist eine Yamamba, die auf dem Berg Ashigara durch einen roten Drachen in Form eines Blitzes geschwängert wurde.

Einig sind sich alle Legenden darüber, dass Kintarō im Mai 956 geboren wurde und er kräftig, mollig und nur mit einer roten Schürze, auf der Kin (金, Gold) stand, und mit einer riesigen Doppelaxt auf dem Rücken bekleidet war. Kintarō hatte eine schöne unbeschwerte Jugend, die er damit verbrachte, sich mit den Waldtieren anzufreunden und Kämpfe mit ihnen oder mit japanischen Fabelwesen wie Onis und Tengus auszutragen. Die bekanntesten Kämpfe waren die gegen einen Bären, der dann sein Reittier wurde, und gegen den Oni Shuten-dōji (酒呑童子), den er gefangen nahm, da er Angst und Schrecken in der Region verbreitete. Danach soll Minamoto no Yorimitsu auf ihn aufmerksam geworden sein und er wurde einer seiner Shitennō (四天王, wörtlich: Vier Himmelskönige). Von diesem Moment an war er unter dem Namen Kintoki Sakata bekannt und verstarb am 11. Januar 1012.

Inhalt

Die bekannteste und kinderfreundlichste Fassung lautet:

„Vor langer Zeit lebte ein kleiner Junge namens Kintarō mit seiner Mutter am Berge Ashigara. Seit seiner Geburt war er ein sehr starker Junge und er trug eine von seiner Mutter genähte rote Schürze, worauf in goldener Schrift "Kin" stand. Der kleine Junge spielte oft draußen in den Wäldern mit seinen Freunden, den Tieren. Das waren Hasen, Affen, Wildschweine und ein Bär. All diese Tiere mochten Kintarō. Sie spielten am liebsten Sumoringen, wobei Kintarō immer siegte. Sogar der Bär, der auf seine große Stärke stolz war, verlor gegen ihn.

Eines Tages nahm Kintarō eine Axt und setzte sich auf den Rücken des Bären und ging mit seinen Freunden auf den Berg. Sie kamen an eine Schlucht, über die es keine Brücke gab, nur ein großer kahler Baum stand an der Klippe. Der Bär versuchte den Baum umzuwerfen, aber es gelang ihm nicht. Also versuchte es Kintarō, der es dann auch schaffte. Dies sah ein Samurai, der daraufhin Kintarō ansprach und ihn fragte, ob er sich ihm anschließen und einer seiner vier Eckpfeiler werde möge (eine Andeutung auf die Ernennung Kinotoki Sakatas zu einer der Shitennō von Minamoto no Yorimitsu). Kintarō war erfreut über diese Frage und lief zu seiner Mutter, um ihr mitzuteilen, dass er mit dem Samurai nach Kyōto gehen wolle, um selbst ein Samurai zu werden. Seine Mutter war darüber erfreut und verriet ihm, dass sein Vater ebenfalls ein großer Samurai war und Kintarō sich um sie keine Sorgen machen solle.

Aus Kintarō wurde Kintoki Sakata, ein berühmter Samurai und er holte seine Mutter nach Kyōto, wo sie ein glückliches Leben führten.“

Hintergründe

Inwieweit die Erzählung um Kintarō und die Anekdote um Kintoki Sakata miteinander verbunden sind, lässt sich heutzutage nicht mehr genau feststellen. Sicher ist, dass Kintoki Sakata gelebt hat und ein Shitennō von Minamoto no Yorimitsu war.[2][3] Kintarō wird als sehr wildes Kind dargestellt, das sich anderen Kindern gegenüber sehr unsozial verhielt, sich aber mit den Tieren anfreundete, deren Respekt es sich auch manchmal erst in einem Kampf mit ihnen verdienen musste. Dieses Verhalten lässt sich dadurch erklären, dass Kintarō in den meisten Legendenfassungen in der Wildnis aufwuchs, in manchen Erzählfassungen traf Minamoto no Yorimitsu ihn auch in der Wildnis an einen Stein gelehnt[4] oder in seinem Heimatdorf in der Nähe des Berges Kintoki.[5]

Rezeption der Kintarō-Figur

Die Figur des Kintarō ist nach wie vor eine sehr beliebte Figur; so gibt es einen Manga mit dem Namen Golden Boy und seit der Edo-Zeit Süßigkeiten in Form der Kintarō-Figur. Des Weiteren kommen in vielen Manga oder Anime Charaktere vor, die auf Kintarō basieren.

Auf Kintarō zurückzuführende Charaktere kommen unter anderem in diesen Werken vor:

  • Im Manga Gin Tama (die Hauptperson Gintoki Sakata basiert auf Kintarō)
  • Im Anime Otogizōshi (Kintarō ist eine der Hauptfiguren)
  • Im Manga The Prince of Tennis (Kintarō Tōyama, eine Nebenfigur, besitzt genauso wie Kintarō übermenschliche Kraft)
  • Im Manga Yū Yū Hakusho (Makintaro vom Team Uraotogi erinnert an Kintarō)
  • Im Manga One Piece (Sentōmaru ist Kintarō in Gebaren und Aussehen sehr ähnlich)
  • Im Manga Record of Ragnarok (Kintarō ist einer der 13 Kämpfer für die Menschheit)

Literatur

  • S. Noma (Hrsg.): Kintarō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 788.

Weblinks

Commons: Kintarō – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Die Erzählung auf Englisch
  • Eine Erzählung des Lebens von Kitoki Sakata

Einzelnachweise

  1. ↑ Das Märchen auf Englisch
  2. ↑ Verzeichnis des Konjaku Monogatarishū auf Japanisch
  3. ↑ eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, Ausschnitt aus einem Buch über das Leben von Kintoki Sakata auf Englisch
  4. ↑ @1@2Vorlage:Toter Link/ccdl.libraries.claremont.eduBild von Yoshitoshi Tsukioka über das Zusammentreffen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)
  5. ↑ Das Märchen auf Englisch



🔮 Noir24 Archiv-Hinweis

Dieser Eintrag basiert auf dem Artikel Kintarō aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International und ist frei verfügbar.

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