Gambo, gezeichnet nach Abbildungen von Owen Burnham. Seine angegebenen Maße erbringen aber einen viel flacheren Kopf und einen viel breiteren Körperumfang
Gambo ist der Name eines nicht identifizierten Kadavers eines großen Meerestieres, das auf den Strand des Bungalow-Beach-Hotels in Kotu im westafrikanischen Staat Gambia angespült wurde.
Entstehung des Mythos
Der 15-jährige Owen Burnham und seine Familie kamen am Morgen des 12. Juni 1983 zu der Fundstelle, während einige Dorfbewohner mit der Enthauptung des Tieres beschäftigt waren. Owen, ein Naturliebhaber, nahm die Maße des Körpers, um später Skizzen anzufertigen, hatte jedoch keine Kamera dabei. Nach späteren Aussagen dachte er nicht daran, eine Probe zu nehmen, bis er erkannte, dass er es aus Büchern nicht identifizieren könnte. Die Dorfbewohner verkauften den abgetrennten Kopf des Tieres schließlich an einen Touristen. Nach Owen nannten sie ihn einen „Delphin“, er nahm aber an, dass dies nur eine oberflächliche Ähnlichkeit war. Der Körper wurde schließlich begraben, und Versuche, ihn später wiederzufinden, waren erfolglos.
Als das Tier drei Jahre nach dem Fund von Owen in einem Zeitungsartikel erwähnt wurde, erlangte dies die Aufmerksamkeit des Kryptozoologen Karl Shuker, der mehr Informationen über das Tier erbat. Laut Owen zeigte der Körper wenige oder keine Zeichen von Verwesung und maß ungefähr 4,6 Meter in der Länge. Die Färbung war auf dem Rücken braun und auf dem Bauch weiß, die Haut selbst war glatt. Die meisten Maße wurden vom Kopf genommen, der 1,40 m in der Länge betrug. Er hatte einen 0,8 m langen Schnabel, 14 cm hoch und 13 cm breit, der mit 80 einheitlichen und kegelförmigen Zähnen bestückt war. Ein kleines Paar Nasenlöcher befand sich an der Spitze des Schnabels. Der leicht gewölbte Kopf maß 25 cm in der Höhe und war 30 cm breit und hatte kleine Augen. Das vordere Flossenpaar maß 46 cm in der Länge und 20 cm in der Breite. Eine der hinteren Flossen war stark verletzt und fast abgerissen, die Eingeweide waren sichtbar. Der durch Wasser aufgeblähte Körper war 1,8 m lang und hatte einen Umfang von 1,5 m. Auf der Oberseite des Tieres befand sich keine Rückenflosse. Der Schwanz war 1,5 m lang und spitz zulaufend.
Es gab viele Spekulationen, welches Tier hier gefunden worden war. Der Paläontologe Darren Naish bezweifelte, dass die Berichte überhaupt echt seien – dass keine Probe genommen wurde, fand er verdächtig. Der Kryptozoologe Chris Orrick vermutete, dass es ein stark verstümmelter Shepherd-Wal war. Loren Coleman und Patrick Huyghe spekulierten, dass es eine unbekannte Form des Shepherd-Wals sein könnte. Ein anderer verbreiteter Vorschlag ist, dass der Körper irgendeine Art eines überlebenden prähistorischen Reptils ist. Shuker schlug zuerst vor, dass es entweder ein Plesiosaurier oder ein Thalattosuchia-Krokodil war, aber später bezeichnete er ihn als „den letzten der Mosasaurier“. Andere vorgeschlagene Anwärter sind Askeptosaurus oder ein urzeitlicher Ichthyosaurier wie Cymbospondylus oder der Urwal Basilosaurus.
Siehe auch
Gambo wird manchmal für die sporadischen Berichte von krokodilähnlichen Seeschlangen verwendet.
Trunko
Literatur
Michael Bright: There Are Giants in Sea. Robson Books, London 1989, ISBN 0-86051-481-1.
Karl P. N. Shuker: In Search of Prehistoric Survivors. Do Giant „Extinct“ Creatures Still Exist? Blandford, London 1995, ISBN 0-7137-2469-2, (A Blandford book).
Loren Coleman, Patrick Huyghe: The Field Guide to Lake Monsters, Sea Serpents, and Other Mystery Denizens of the Deep. Figure Illustrations by Harry Trumbore; Maps by Mark Lee Rollins. Jeremy P. Tarcher u. a., New York NY 2003, ISBN 1-58542-252-5.
Als Dover Demon wird ein angeblich am 11. April 1977 in Dover (Massachusetts), USA, gesichtetes Wesen bezeichnet. Die einzigen Hinweise auf die Existenz des „Dover Demons“ sind die Aussagen der damals 15 bis 17 Jahre alten Bill Bartlett, John Baxter und Abby Brabham, die behaupten, ein ca. 1,2 m großes Wesen mit großem ovalem Kopf, dünnem Körper und großen Gliedmaßen gesehen zu haben, dessen Augen leuchteten. Der Name „Dover Demon“ wurde von einer lokalen Zeitung kreiert. Trotz der dürftigen Fakten sind vage, von den damaligen Augenzeugen erstellte Skizzen des Wesens bis heute im Internet verbreitet. Der Dover Demon gilt als ein gutes Beispiel für eine moderne Sage.
Angeblich wurde ein vergleichbares Wesen 2004 in Chile gesehen.
Literatur
Jerome Clark, Loren Coleman: The unidentified and creatures of the outer edge. The early works. Anomalist Books, San Antonio, Tex. 2006, ISBN 1-933665-11-4.
Karl P. Shuker: Weltatlas der rätselhaften Phänomene. Eine illustrierte Darstellung des Mysteriösen. Gondrom, Bindlach 1996, ISBN 3-8112-1491-8.
Der Drache von Henham, Holzschnitt aus The Flying Serpent, or: Strange News out of Essex (1669)
Der Drache von Henham (englischHenham Dragon) ist ein sagenhaftes Drachenwesen, das angeblich am 27. und 28. Mai 1668 im Dorf Henham in Uttlesford, Essex, gesichtet wurde. Er wurde als geflügelte Schlange beschrieben, die Dorfbewohner angriff und schließlich in einem nahen Wald verschwand. Über dieses Ereignis wurde in einer Flugschrift namens The Flying Serpent, Or Strange News out of Essex berichtet, die möglicherweise der Dichter William Winstanley anonym verfasst hatte.
Inhalt
Titelseite der Flugschrift von 1669:
The Flying Serpent, OR Strange News out of ESSEX BEING A true Relation of a Monstrous Serpent which hath divers times been seen at a Parish called Henham-on-the-Mount within 4 miles of Saffron Walden.
Showing the length, proportion and bigness of the Serpent, the place, where it commonly lurks, and what means hath been used to kill it.
Also a discourse of other Serpents, and particularly of a Cocatrice killed at Saffron Walden.
“The place of his abode and where he hath been oftentimes seen, is called Henham, but most commonly Henham on the Mount, the town standing upon a hill, having many fair farms and granges belonging to it, in one of which named The Lodge, near to a wood called Birch-wood, by reason of the many birches growing there, in a pasture-ground close by the same, hath this monstrous Serpent been often seen upon the sides of a Bank, beaking and stretching himself out upon the same at such time as Sol did parch the earth with his refulgent beams.”
„Ihr Aufenthaltsort und der Ort, an der sie oftmals gesehen ward, wird Henham genannt, meist jedoch Henham on the Mount, jene Stadt ist auf einem Hügel gelegen und umfasst zahlreiche Bauernhäuser und Gehöfte von mittlerer Größe, von denen in einem, genannt The Lodge, nahe einem Wald, genannt Birch-wood wegen der vielen Birken, die dort wachsen, auf einem Weide-Grund nahe demselben, diese ungeheure Schlange oft auf beiden Seiten eines Erdwalles gesehen ward, auf welchem sie sich zu der Zeit wand und streckte, da Sol die Erde mit seinen glänzenden Strahlen sengte.“
Die erste Person, die der Schlange begegnete, war ein Reiter, auf dessen Pferd sich die Schlange stürzte und der über den Anblick des Wesens so erschrak, dass er seinem Reittier die Sporen gab und in das Dorf flüchtete. Kurz darauf begegneten auch zwei weitere Männer der Schlange, wagten es jedoch trotz Bewaffnung mit Dreschflegeln und Stangen nicht, das Wesen anzugreifen, das offenbar keine Scheu zeigte. Auch größere Aufgebote von Bauern vermochten es nicht, der Schlange zu Leibe zu rücken. Schließlich zog sie sich in einen nahen Wald zurück, an dem die Bauern Wache hielten, hoffend, das Tier töten zu können, womit die Geschichte in der Flugschrift endet.[2]
Die Schlange wird als etwa acht bis neun Fuß lang beschrieben, was etwa zweieinhalb bis drei Metern entspricht. Der kleinste Teil der Schlange sei etwa so groß wie ein menschlicher Unterschenkel gewesen, der mittlere Teil habe die Dicke eines menschlichen Oberschenkels gehabt. Sie habe große Augen (etwa so groß wie die eines Schafes), zwei Reihen scharfer, weißer Zähne im Maul sowie ein Paar Flügel besessen. Letztere seien jedoch aufgrund ihrer geringen Größe (etwa zwei Handspannen in der Länge) nicht in der Lage gewesen, den Körper des Wesens zu tragen. Dies hielt den Verfasser der Flugschrift jedoch nicht davon ab, es mit „The Flying Serpent“ (deutschDie Fliegende Schlange) zu betiteln.[2]
Ursprung
William Winstanley wird zusammen mit seinem Neffen Henry als Urheber der Ereignisse um den Drachen von Henham vermutet.
Der Verfasser der Flugschrift ist nicht bekannt. Gedruckt und verkauft wurde sie 1669 von Peter Lillicrap in Clerkenwell. Die erste Seite nennt lediglich „einen Kirchenvorsteher, einen Constable, einen Overseer of the Poor“ sowie vier Haushaltsvorstände als Zeugen für die Ereignisse. Heute findet sich eine Ausgabe der Flugschrift im Museum von Saffron Walden.
Die Geschichte des Drachen von Henham reiht sich ein in eine Serie von angeblichen Sichtungen von Drachen oder Riesenschlangen in Sussex und Essex. So enthält die Flugschrift neben der fliegenden Schlange auch Berichte über weitere Schlangen sowie einen Basilisken, der im nahen Saffron Walden, wo das Werk auch erschien, angeblich getötet wurde. George Monger merkt dazu an, dass der Bericht über das Erscheinen des Drachen jüngeren Meldungen über unidentifizierbare Tiere ähnelt und sich durch die Art seiner Schilderung einer objektiven Überprüfbarkeit entzieht.[3]
In ihrer Biographie Ingenious William Winstanley über den Dichter William Winstanley, der in den 1660ern in Essex lebte, behauptet die Autorin Alison Barnes, dieser habe hinter den Ereignissen rund um den Drachen von Henham gestanden. Zusammen mit seinem Neffen Henry Winstanley, dem Erbauer des ersten Eddystone-Leuchtturms, habe der Poet aus Holz und Leinwand ein Modell des Drachen gebaut, in dem ein Mensch Platz gefunden hätte. Dieser vermeintliche Drache soll von einem Mann in der Umgebung von Birchwood bewegt worden sein und habe so die ansässigen Bauern in Aufruhr versetzt. Anschließend, so Barnes, habe Winstanley anonym die Flugschrift über den Drachen verfasst. Mögliche Skeptiker habe er mit der Nennung der sieben Augenzeugen zu beschwichtigen versucht, die jedoch allesamt enge Freunde Winstanleys und seines Neffen waren. In diesem Zusammenhang weist Barnes auch auf den Holzschnitt des Drachen hin, den die Flugschrift enthält: Darauf zeigen sowohl das Schlangenwesen als auch die Bauern und die lachende Sonne ein fröhliches Gesicht, so als ob sie über den Hoax lachen würden. Darüber hinaus vermutet die Autorin, Winstanley hätte das Werk in seinem Buchladen in Saffron Walden selbst verkauft. Auch andere Autoren wie Richard Pusey folgen dieser Auffassung.[1][3]
Rezeption
Dorfschild von HenhamThe Essex Serpent, ein Londoner Pub.
Die Legende vom Drachen von Henham erfreute sich bereits kurze Zeit nach dem Erscheinen der Flugschrift großer Popularität. Im Mai 1674, fünf Jahre nach dem Erscheinen der Flugschrift, soll Saffron Walden die Henham Fair, ein Volksfest, veranstaltet haben, bei dem die Dorfbewohner kleine Statuen des Drachen verkauften. Dieses Fest hielt sich 265 Jahre lang, bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939. Zudem verkauften die örtlichen Brauereien dort ein Bier mit Namen Snakebite (‚Schlangenbiss‘, nicht zu verwechseln mit der Bier-Cider-Mischung Snakebite), wovon Poor Robin′s Almanack 1674 berichtete. Allerdings herrscht auch hier Unklarheit: Weder dem Historiker Ralph Whitlock in den 1970ern, noch seinem Kollegen George Monger Anfang der 1990er gelang es, vor Ort Zeugnisse für das Volksfest oder die Biermarke zu finden.
Monger weist in diesem Zusammenhang erneut auf eine mögliche Urheberschaft der Winstanleys für den Almanack hin. Poor Robin soll auf Robert, den jüngeren Bruder von Henry Winstanley, anspielen; diese These wurde unter anderem auch von Sidney Lee vertreten.[3]
Das Ortsschild von Henham zeigt ebenso einen geflügelten Drachen wie die Dorfzeitschrift, das Dragon Magazine. Im Londoner Stadtteil Covent Garden existierte lange Zeit ein Pub, das sich The Essex Serpent nannte. Im 18. Jahrhundert wurde es durch Geschäfte ersetzt, später jedoch wiedereröffnet und kann noch heute besucht werden.[2] Das Design- und Dekorunternehmen Design Toscano nahm den Henham Dragon in seine Kollektion auf: Dort ziert er, neben anderen Drachen wie dem Lambton Worm, den Knauf eines Spazierstocks.[4]
Verweise
Siehe auch
Liste von Drachenorten – Übersicht über Orte, an denen von Drachen berichtet wird
Literatur
Albert Clifton Kelway: Memories of Old Essex. Read Books, 2008, ISBN 1-4097-6472-9, S. 265–266.
George Monger: Dragons and Big Cats. In: Folklore, Vol. 103, No. 2 (1992), S. 203–206.
Am Fear Liath Mòr (Schottisch-Gälisch für der große graue Mann; auch bekannt als Der große Mann von Ben MacDhui) ist der Name eines Kryptiden, der in der Region um das schottische Ben Macdui zwischen dem Banffshire und Aberdeenshire leben soll.
Beschrieben wird Fear Liath in zwei verschiedenen Erscheinungen. In der realen Gestalt stellt er einen sechs Meter großen Mann dar, der mit kurzem Haar bedeckt ist. Die andere Erscheinung ist spiritueller Natur, bei der er als unsichtbare „Präsenz“ vor allem Bergsteigern ein flaues Magengefühl bescheren soll.
Die Wahrscheinlichkeit für die reale Existenz dieses Wesens ist sehr gering bis unmöglich, trotzdem gibt es einige Fotografien von ungewöhnlichen Fußabdrücken, die ihm zugeschrieben werden. In der schottischen Tradition wird er als übernatürliches Phänomen betrachtet, daneben gibt es jedoch gelegentlich auch Vergleiche mit dem Yeti des Himalaya und dem Bigfoot Nordamerikas.
Flatwoods Monster ist ein fiktives außerirdisches oder kryptisches Wesen, das am 12. September 1952 in der Nähe von Flatwoods, Braxton County, West Virginia, USA gesichtet worden sein soll.
Erscheinungsbild
Flatwoods Monster ist eine etwa 2,10 m hohe Kreatur (nach anderen Angaben auch 3 m) mit einem grünen Körper und einem roten Kopf mit glühend roten Augen. Der Kopf wurde von den Zeugen der Sichtung als sehr langgestreckt und diamantförmig beschrieben. Die Finger des Wesens sollen an Klauen erinnert haben. Insgesamt wurde die Kreatur als unmenschlich dargestellt, nicht zuletzt deshalb, weil sie sich anscheinend schwebend oder fliegend fortbewegte.[1]
Verlauf der Sichtung
Über die nachfolgenden Ereignisse gibt es unzählige, verschiedene teilweise voneinander abweichende Versionen. Die Angaben beziehen sich daher auf die Informationen des Ufologen Gray Barker, dem angeblich auf Kassette aufgenommene Interviews aller Beteiligten vorlagen.[1] Die Angaben unterscheiden sich vor allem auch im Hinblick auf die Größe der Gruppe; so waren die Kinder zum Teil allein und zum Teil in Begleitung.[1]
Abends gegen 19:15 Uhr spielten Jugendliche auf dem örtlichen Schulhof Fußball. Plötzlich schwebte ein UFO über sie hinweg und landete auf einem Hügel nahe der Bailey Fisher Farm. Daraufhin liefen die Jugendlichen zur Kosmetikerin Kathleen May. Dort besorgten sie sich eine Taschenlampe und liefen gemeinsam zu dem Hügel. Die Gruppe bestand aus Mrs. May, ihren beiden Söhnen Eddie und Freddie, Neil Nunley, Gene Lemon, Tommy Hyer und Ronnie Shaver, sowie Lemons Hund, der nach einigen Angaben vorauslief.[1]
In der Nähe des Hügels sahen sie schließlich ein rotes Licht und wollten sich in dessen Richtung bewegen, bis Lemon plötzlich zwei rot glühende Augen wahrnahm, die seiner Meinung nach von einem Lebewesen stammen mussten. Mit seiner Taschenlampe leuchtete er daher in dessen Richtung. Im Licht der Taschenlampe erblickten sie nun eine große Kreatur, die später den Namen „Flatwoods Monster“ bekam. Sie war von einem dunklen Nebelhauch umgeben. Sie konnten das Monster jedoch nur für einen kurzen Moment beobachten, bis es sich plötzlich mit einem zischenden Geräusch auf die Gruppe zubewegte, worauf Lemon vor Angst schrie und die Taschenlampe fallen ließ. Gemeinsam flüchtete die Gruppe.[1]
Als der örtliche Sheriff von der flüchtenden Gruppe über das Ereignis informiert wurde, untersuchte er angeblich die Absturzstelle, konnte aber nichts finden. Er entschied sich am nächsten Morgen abermals die Stelle zu untersuchen. Wieder war dort ein dunkler Nebelhauch. Vom Flatwoods Monster gab es aber keine Spur.
Erklärungsversuche
Die meisten Untersuchungen gehen heute davon aus, dass es sich beim Flatwoods Monster lediglich um eine Eule handelte, die möglicherweise auf einem Baum saß und/oder auf die Personen zu flog. Hierbei wird argumentiert, dass insbesondere die Kinder die Größe des Objekts nur schwer abschätzen konnten. Des Weiteren fand in 80 km Entfernung tatsächlich ein Flugzeugabsturz statt, der aber aufgrund der nächtlichen Sichtverhältnisse näher aussah. Die Verbindung beider Ereignisse könnte bei Nacht und Nebel zur Sichtung des Flatwoods Monster geführt haben.[1]
Einschätzung
Das Flatwoods Monster wird als eine Moderne Legende eingestuft.[2]
Rezeption in der Popkultur
Da die Geschichte vom Flatwoods Monster jährlich Interessierte in die kleine Gemeinde zieht, wird es dort inzwischen auch touristisch vermarktet. So werden Keramik-Laternen, die in Form und Farbe an die Kreatur erinnern, verkauft. Es könne auch T-Shirts, auf denen die Figur abgedruckt ist, gekauft werden. Außerdem gibt es Kostüme in Design des Monsters.
Im Online-Rollenspiel Fallout 76 taucht das Flatwoods Monster, neben anderen Kryptiden, im postapokalyptischen West Virginia nach einem fiktiven Atomkrieg am Ende des 21. Jahrhunderts als feindliche Kreatur auf.
Das Flatwoods Monster hatte ebenfalls einen Auftritt in der Manga-Reihe Dandadan sowie in dem darauf basierenden Anime.
↑ abcdefJoe Nickell: The Flatwoods UFO Monster - CSI. In: csicop.org. 18. Februar 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. August 2016; abgerufen am 8. Februar 2017.Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.csicop.org