• 09001234567
  • info@noir24.de
Noir24  Dein schwarzes Netzwerk Noir24  Dein schwarzes Netzwerk
  • Noir24
  • Noir24 Netzwerk
  • Noir24 Wiki
  • Noir24 Media
Sign In

Cait Sith

Noir24admin Kryptozoologie 21. Juni 2026

Die Cait Sith (oder Cat Sidhe, schottisch-gälisch Cat-Sìth; Aussprache [kʰaht̪ ˈʃiː], irisch Cat Sí; Aussprache [kat̪ˠ ˈʃiː]) ist eine Sagengestalt der keltischen Mythologie. Es handelt sich um eine große schwarze Katze, die in den Highlands leben soll. Wegen ihrer vermuteten Verbindung mit der sogenannten Kellas-Katze, die erstmals im Jahr 1984 gesichtet wurde, wird sie auch der Kryptozoologie zugeordnet.

Merkmale und Herkunft

Die Katze besitzt einen weißen Fleck auf der Brust und ist, davon abgesehen, gänzlich schwarz. Sie ist ebenso wie der Feenhund Cu Sith ein Wesen, das mit den Feen (siehe Sidhe) in Verbindung gebracht wird. Im Gegensatz zum Hund jedoch ist die Katze nicht grün und sieht, abgesehen von der etwas ungewöhnlichen Größe, normal aus. In manchen Erzählungen ist die Cait Sith eine verwandelte Hexe.

Geschichten über das Tier erzählt man sich im schottischen Volksglauben, vereinzelt jedoch auch im irischen. Der Name bedeutet übersetzt „Feenkatze“ (cait = Katze; sidhe = keltische Fee). Die Cait Sith ist üblicherweise nicht darauf aus, dem Menschen zu schaden. Jedoch, sollte man sie alleine in abgelegenen Orten überraschen oder sie bedrohen, dann kann sie sehr wild und gefährlich werden.

Es wird vermutet, dass die Sage von Beobachtungen der Kellas-Katze herrührt.

Die Kellas-Katze wurde am 19. September 1984 in der Forres Gazette aus Moray in Schottland erstmals erwähnt. Eine große unbekannte Katze sei drei Monate zuvor im Hochland auf der Revack Lodge nahe Grantown-on-Spey in einer Fuchsfalle gefangen worden. Nach einer eher oberflächlichen Untersuchung wurde dem Kadaver das Fell abgezogen, das aber unbrauchbar war. Ein zweites Exemplar wurde bei Kellas am Fluss Lossie, daher auch der Name, geschossen und ausgestopft. Bei weiteren Untersuchungen wurde schließlich festgestellt, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Hybride von Hauskatzen mit Wildkatzen handle.[1]

Die Sagen von Cait Sith

Die Legende der gestohlenen Seelen

Viele Menschen glaubten früher, dass die Cait Sith die Seelen der unbegrabenen Toten stiehlt und ins Feenreich verschleppt. Deshalb wurden Leichname bewacht und außerdem Musik und Katzenminze eingesetzt, um Cait Sith abzulenken.[2]

Die Samhain Legende

Samhain ist ein keltisches Fest, das nach der Erntezeit am 1. November als Beginn der dunklen Jahreszeit gefeiert wurde. Es gilt als Vorläufer von Halloween, da es schon am Vorabend begann. Nach der Legende segnet die Cait Sith jedes Haus, das eine Schale Milch vor der Tür stehen hat. Stand dort keine Milch, wurde das Haus verflucht und die Kühe gaben keine Milch mehr. Möglicherweise sorgte diese Legende für die Verbindung von Halloween und schwarzen Katzen.[3]

Die Legende von der Bauerskatze und die der Hexe

Ein Bauer, der nach Hause zurückkehrte, sah einen Leichenzug aus 8 schwarzen Katzen, die einen königlichen Sarg trugen und weitere Katzen verkündeten das Ableben des Königs. Dem Bauern wurde aufgetragen „Tom Tildrum zu sagen, dass Tim Tildrum tot ist“ und als er es seiner Frau erzählte, stand seine Katze auf, sagte sie müsse jetzt König sein und ging auf Nimmerwiedersehen.

Diese Legende könnte zum Glauben beigetragen haben, dass Katzen 9 Leben haben.

Auch mit der Zahl 9 zu tun hat die Hexenlegende, nach der eine Hexe sich in eine schwarze Katze verwandeln konnte, aber nur 8 mal und als sie sich das 9. Mal verwandelte musste sie eine Katze, Cait Sith, bleiben.[4]

Verbindung zur Taghairm Legende

Die Legende des brutalen Taghairm-Rituals besagt, dass man 4 Tage lang ohne dabei etwas zu essen lebendige Katzen eine nach der anderen braten muss. Dann erscheint, je nach Sage eine Armee von Teufeln in der Gestalt Schwarzer Katzen oder die Dämonenkatze „Big Ears“, die einem dann jeden Wunsch erfüllt. Manche glauben, dass Big Ears und Cat Sith zwei Erscheinungen einer Katze sind, oder dass sie zumindest verwandt sind[5]

Die Cait Sith in der Moderne

Cait Sith wird in Computerspielen wie Final Fantasy, Princess Maker, Folklore oder Persona 5 Royal erwähnt und weist hierbei zumeist einen antagonistischen Charakter auf. Auch in Animes wie Aria, Sword Art Online oder Blue Exorcist werden Cait Sith erwähnt, allerdings ohne als Rezeption zu wirken. In der Visual Novel Café Stella and the Reapers' Butterflies spielt ein Cat Sidhe eine größere Nebenrolle, der Menschen als Mensch erscheinen kann. In der Urban-Fantasy Buchreihe Die dunklen Fälle des Harry Dresden von Jim Butcher übernimmt Cait Sith die Rolle eines Antagonisten und ist mit der Sidhe Mab verbunden.

Einzelnachweise

  1. ↑ Kellas-Katze - Schottlands legendäre Cait Sìth. kryptozoologie-online.de, abgerufen am 2. November 2014. 
  2. ↑ Sabine: Cat Sìth und 5 legendäre Erzählungen. 25. November 2021, abgerufen am 16. Juni 2023. 
  3. ↑ Sabine: Cat Sìth und 5 legendäre Erzählungen. 25. November 2021, abgerufen am 16. Juni 2023. 
  4. ↑ Sabine: Cat Sìth und 5 legendäre Erzählungen. 25. November 2021, abgerufen am 16. Juni 2023. 
  5. ↑ Sabine: Cat Sìth und 5 legendäre Erzählungen. 25. November 2021, abgerufen am 16. Juni 2023. 

Literatur

  • Carol Rose: Giants, Monsters, and Dragons. An Encyclopedia of Folklore, Legend, and Myth. Norton, New York NY u. a. 2001, ISBN 0-393-32211-4.



🔮 Noir24 Archiv-Hinweis

Dieser Eintrag basiert auf dem Artikel Cait Sith aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International und ist frei verfügbar.

Champ (Seeungeheuer)

Noir24admin Kryptozoologie 21. Juni 2026

Champ ist die Bezeichnung eines angeblich im US-amerikanisch-kanadischen See Lake Champlain lebenden Seeungeheuers bzw. Kryptiden.

Beschreibung

„Champ“ wird meistens als ein circa sechs Meter langer Plesiosaurier oder als eine Art Seeschlange beschrieben.

Sichtungen

Bisher wurden schätzungsweise 300 Sichtungen gemeldet. In einigen Fällen stellte sich „Champ“ als ein großer Wels heraus.

Einige angebliche Sichtungen:

  • 1987 sichtete Christine Auer Hebert nachts am Yachthafen ihrer Familie, nördlich von Burlington, an Land angeblich eine grüne Kreatur, wie sie langsam aus dem Wald in den Schein einer Straßenlaterne kam. Ihre beiden Hunde bellten und sie sah nach. Die Kreatur sah sich um und verschwand in der Dunkelheit. Eine Woche später sah sie – und diesmal auch ihre Mutter – angeblich eine weitere Kreatur, diesmal eine kleinere, braune, wie sie ebenfalls langsam über die Straße schritt. Sie beschrieb den Kopf als den eines Dinosauriers, ähnlich dem eines Plesiosauriers.
  • 1997 sichtete Fährenkapitän B.J. Bombard nach eigener Angabe das Wesen, als er von Burlington nach Port Kent fuhr, befand sich etwas auf Kollisionskurs. Er stellte die Fähre quer, um es besser sehen zu können, und stellte fest, dass es sich wie ein U-Boot knapp unter der Wasseroberfläche bewegte und etwa 2 Meter lang war. Seiner Meinung nach war es weder ein Baumstamm, noch bestand es aus verschiedenen Einzelobjekten. Es besaß auch keine Rückenflosse oder Ähnliches.
  • Im Juli 2002 ortete die Bioakustikerin Elizabeth von Muggenthaler ein Klicklaut-Echosignal im See, das dem der Killerwale zumindest stark ähnelt, und zeichnete es auf Tonband auf. Es war der einzige Fall, dass man ein solches biologisches Echosignal in einem Süßwassersee fand. Auch die Echtheit und Aussagekraft dieser Aufnahme wird allerdings von Forschern bezweifelt.

Urgeschichte des Sees

Geologen wie Steven Bright zufolge bedeckte die Gegend von Lake Champlain einst ein größeres Meergewässer, das sogenannte Meer von Champlain. Es soll vor etwa 11.000 bis 9.000 Jahren existiert haben, etwa 2.000 bis 2.500 Jahre lang. Nach Ellen Marsden, Biologin der University of Vermont, war es damaligen Meerestieren möglich, den heutigen See zu erreichen; sie wurden beim Verschwinden der Meeresverbindung im Lake Champlain vom Meer abgeschnitten. Entweder passten sie sich an das Süßwasser an oder starben. Meeresfische wie der Stör und der Atlantische Lachs sind im Lake Champlain darauf zurückzuführen.

Legenden der Ureinwohner

Die Irokesen und die Abenaki leben an den Ufern des Sees und erzählen von der Legende eines solchen Seeungeheuers. Die Abenaki nennen ihn Tatoskok. Ein weiterer indianischer Name des Wesens ist Chaousarou.[1]

Naturschutz

Champ wurde 1982 vom Repräsentantenhaus Vermonts und dem Senat von New York auf die Liste der gefährdeten Tierarten gesetzt, dadurch würde ein unbekanntes Tier, welches im Lake Champlain gefunden wird, sofort unter Artenschutz fallen.

Literatur

  • Harald Gebhardt, Mario Ludwig: Von Drachen, Yetis und Vampiren – Fabeltieren auf der Spur. BLV-Verlag, München 2005, ISBN 3-405-16679-9
  • Ernst Probst: Seeungeheuer – 100 Monster von A bis Z. GRIN-Verlag, München 2013, ISBN 978-3-656-50349-1.
  • Benjamin Radford, Joe Nickell: Lake Monster Mysteries: Investigating the World's Most Elusive Creatures. University of Kentucky Press, Louisville 2006, ISBN 978-0-8131-2394-3. (Grundlegende wissenschaftliche Studie, die unter anderem den Fall „Champ“ untersucht und hier wie in anderen Fällen keine belastbaren Beweise für die Existenz von Seeungeheuern identifizieren kann.)

Weblinks

  • Champ bei Kryptozoologie-Online

Einzelnachweise

  1. ↑ Champ History - From Ancient Times (Memento vom 15. Februar 2008 im Internet Archive).



🔮 Noir24 Archiv-Hinweis

Dieser Eintrag basiert auf dem Artikel Champ (Seeungeheuer) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International und ist frei verfügbar.

Doppelband-Argusfasan

Noir24admin Kryptozoologie 21. Juni 2026
Federn des Argusfasans und eine Feder des Doppelband-Argusfasans (Nr. 4 von links)

Der Doppelband-Argusfasan oder Zwiegepunkteter Argusfasan[1] (Argusianus bipunctatus) ist eine höchstwahrscheinlich ungültige Art der Fasanen unbekannter Herkunft, der nur durch einen Teil der Handschwingenfeder eines Männchens bekannt geworden ist. Diese Feder wurde in einer Fracht für einen Modisten entdeckt und 1871 von Thomas Waterman Wood im Magazin des Natural History Museum The Annals and Magazine of Natural history: Zoology, Botany, and Geology beschrieben.

In seiner Betrachtung über diese Art schrieb William Robert Ogilvie-Grant im Jahre 1897: „Sie unterscheidet sich sowohl in ihren Markierungen als auch in der Form des Federkiels so perfekt von den oben genannten Arten (Anmerkung: Argus argus und Argus grayi), dass man sie ohne zu Zögern einer eigenständigen Art zuordnen kann, ungeachtet des etwas bruchstückhaften Beleges. Die allgemeine Färbung ist dem Handschwingenfederkiel von Argus argus und Argus grayi ähnlich, jedoch erstreckt sich sowohl auf der Innenfahne als auch auf der Außenfahne ein rötlich-braunes Band, das ein feines, weißes Punktmuster aufweist. Der Federschaft ist sehr schmal.“[2]

Die taxonomische Einordnung dieses Vogels ist bis heute umstritten. 1951 nannte Jean Delacour die Insel Java als vermutliches Herkunftsgebiet.[3] 1983 vermutete der Ornithologe Geoffrey Davison,[4] dass es sich bei Argusianus bipunctatus um eine ausgestorbene, flugunfähige Art von Tioman handeln könnte. In einer Erwiderung auf Davisons Studie stellte der Ornithologe Kenneth Carroll Parkes die Validität von Argusianus bipunctatus in Frage und betrachtete diese Feder lediglich als anormale Feder des Argusfasans.[5] Im Jahre 2002 argumentierten Steve Madge und Philip McGowan, dass sich die Struktur und die Musterung dieser Feder zu stark von der des Argusfasans unterscheiden, um sie als abweichende Argusfasan-Feder anzusehen.[6]

Nach dem 2009 eine erneute Studie[7] darlegte, dass es sich bei Argusianus bipunctatus lediglich um ein anormales Exemplar des Argusfasans handelt, strich die IUCN den Doppelband-Argusfasan 2012 von der Roten Liste.

Literatur

  • Errol Fuller: Extinct Birds. Oxford University Press, 2000, ISBN 0-8160-1833-2.
  • William Robert Ogilvie-Grant: A Handbook of the Game-birds. W. H. Allen & Co, London 1897.
  • Kenneth C. Parkes: [Review of] Sibley & Monroe: Distribution and taxonomy of birds of the world. In: Journal of Field Ornithology. Band 63, Nr. 2, 1992, S. 228–235. (PDF-Volltext)
  • Thomas Waterman Wood: On a new Species of Argus Pheasant. In: The Annals and magazine of natural history; zoology, botany, and geology being a continuation of the Annals combined with Loudon and Charlesworth's Magazine of Natural History. Band 8, 1871, S. 67–68 (online [abgerufen am 9. Juni 2012]). 

Einzelnachweise

  1. ↑ Ingo Krumbiegel: Von neuen und unentdeckten Tieren Kosmos, Stuttgart, 1950.
  2. ↑ William Robert Ogilvie-Grant: A Handbook of the Game-birds. 1897, S. 74–75.
  3. ↑ J. Delacour: The pheasants of the world. London: Country Life. 1951.
  4. ↑ G. W. H. Davison: Notes on the extinct Argusianus bipunctatus (Wood). In: Bull. Brit. Ornithol. Club. Band 103, 1983, S. 86–88.
  5. ↑ Kenneth C. Parkes: [Review of] Distribution and taxonomy of birds of the world. In: Journal of Field Ornithology. Band 63, Nr. 2, 1992, S. 228–235.
  6. ↑ Steve Madge, Phil McGowan: A Guide to the Pheasants, Partridges, Quails, Grouse, Guineafowl, Buttonquails, and Sandgrouse of the World. Prince University Press, 2002.
  7. ↑ G. W. H. Davison, Phil McGowan: Asian enigma: Is the Double-banded Argus Argusianus bipunctatus a valid species? In: BirdingASIA. Band 12, 2009, S. 94.



🔮 Noir24 Archiv-Hinweis

Dieser Eintrag basiert auf dem Artikel Doppelband-Argusfasan aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International und ist frei verfügbar.

British Big Cats

Noir24admin Kryptozoologie 21. Juni 2026

British Big Cats bezeichnet (angebliche) Sichtungen von Großkatzen im Vereinigten Königreich. Darunter sind einige entlaufene Tiere, während die meisten Sichtungen als Kryptiden der Parawissenschaften eingeordnet werden.

Beispiele

Dieser ausgestopfte Puma wurde 1980 in Schottland gefangen und fortan (wieder) in einem Zoo gehalten.

Die bekanntesten ABCs (alien big cats) stammen aus dem Vereinigten Königreich. Es gibt verschiedene Theorien, wieso dort Großkatzen leben könnten:

  • das Britische Weltreich erstreckte sich über mehrere Kontinente, es wurden exotische Tiere von dort mitgebracht
  • Bevor der Dangerous Wild Animals Act 1976 eingeführt wurde, war es den Briten erlaubt, Wildkatzen zu halten, was in den 1970er-Jahren zu einer Art Mode geworden war (etwa infolge von Frei geboren – Königin der Wildnis). Der Dangerous Wild Animals Act erschwerte nun die Haltung solcher Großkatzen als Heimtier erheblich, weshalb sich viele Halter etwas einfallen lassen mussten, um die Großkatzen wieder loszuwerden. Der Dangerous Wild Animals Act verbot zwar, Großkatzen zu halten, aber nicht, diese in der Natur auszusetzen. Dieser Missstand wurde erst 1982 berichtigt. So hätten viele Halter genügend Zeit gehabt, um ihre Tiere auszusetzen, wodurch sich Populationen entwickelt haben könnten.
  • Hauskatzen hätten sich mit den bekannten Wildkatzen gepaart und so könnten neue Hybrid-Rassen, wie die (aber deutlich kleinere) Kellas-Katze entstanden sein.[1]
  • Raubkatzen sollen einst aus römischen Amphitheatern entflohen sein und Populationen gebildet haben.
  • Eine weitere Theorie gründet sich darauf, dass es in Großbritannien schon seit Jahrhunderten Geschichten von Großkatzen gibt, in Fabeln oder uralten Berichten. Das Wappen Englands enthält drei goldene Löwen. Hier geht man davon aus, dass in der Urgeschichte Großkatzen auf den britischen Inseln gelebt hätten. Manche Kryptozoologen glauben, dass diese Populationen niemals gänzlich ausgestorben sind und noch heute im Land leben.

Keine dieser Theorien und Behauptungen wurde bisher annähernd belegt, es wurde in Großbritannien bislang keine Population von Großkatzen nachgewiesen.[2]

2023 fand ein Dokumentarfilmteam auf der Suche nach British Big Cats, Haarproben mit Leoparden-DNA in einer Region in Südengland, wo häufiger Schwarze Panther gesichtet werden.[3]

Einzelnachweise

  1. ↑ Wildkatzen wurden in Großbritannien gesichtet. 24. Mai 2023, abgerufen am 16. Juni 2023. 
  2. ↑ A. J. Mitchell-Jones u. a.: The Atlas of European Mammals. Poyser, London 1999, ISBN 0-85661-130-1, S. 54–55.
  3. ↑ Wildkatzen wurden in Großbritannien gesichtet. 24. Mai 2023, abgerufen am 16. Juni 2023. 

Literatur

  • Di Francis: The Beast of Exmoor and Other Mystery Predators of Britain. Cape, London 1993, ISBN 0-224-03665-3.
  • Di Francis: Cat Country. The Quest for the British Big Cat. David & Charles, Newton Abbot 1983, ISBN 0-7153-8425-2.
  • Marcus Matthews: Big Cats Loose in Britain. CFZ Press, Bideford 2007, ISBN 978-1-905723-12-6.
  • Karl P. N. Shuker: Mystery Cats of the World. Hale, London 1989, ISBN 0-7090-3706-6.

Weblinks

  • British Big Cats Society (englisch)
  • Australian Big Cats (englisch)
  • Australien: Großkatzensichtungen haben lange Geschichte (Memento vom 23. Mai 2011 im Internet Archive)



🔮 Noir24 Archiv-Hinweis

Dieser Eintrag basiert auf dem Artikel British Big Cats aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International und ist frei verfügbar.

Bunyip

Noir24admin Kryptozoologie 21. Juni 2026

Der Bunyip ist ein sagenhaftes Tier, das nach Erzählungen der Aborigines in den Flüssen, Wasserlöchern und Sümpfen Australiens hausen soll.

Beschreibung

Bunyip-Darstellung, um 1890, Quelle: Illustrated Australian news

Das Aussehen des Bunyips variiert in den verschiedenen Überlieferungen beträchtlich. Wird es in einigen Darstellungen als große Schlange mit Bart und Mähne beschrieben, schildern andere Aborigines das Wesen als ein halbmenschliches Tier mit dichtem Pelz und einem langen Hals mit einem Vogelkopf. Noch eine andere Version stellt das Bunyip mit langen Walross-Stosszähnen dar. Die Legende besagt, dass Bunyips in jeder Wasserstelle lauern können und dort auf unvorsichtige Tiere oder Menschen warten, um diese ins Wasser zu ziehen und dann zu töten. Das Gebrüll der Bunyips soll vor allem nachts zu hören sein.

Bunyip-Darstellung von 1935, unbekannter Künstler, aus der National Library of Australia digital collections.

Geschichte des Mythos

Die meisten Australier halten den Bunyip für ein Fabelwesen aus der Mythologie der Aborigines. Spätestens ab dem 19. Jahrhundert wird spekuliert, ob der Bunyip sogar nur ein Scherz der australischen Ureinwohner auf Kosten der im Land zunächst unbedarften europäischen Siedler gewesen sein könnte. Sogenannte Kryptozoologen spekulierten dagegen, ob die Legende des Bunyip auf die ausgestorbene Beuteltierart Diprotodon zurückgehen könnte.

1985 strahlte das Das Erste eine Kinder-Dokumentarfilmserie namens Die Jagd nach dem Bunyip aus, in der sich Armin Maiwald in Australien auf die Suche nach dem Fabeltier macht.[1]

Literatur

  • Robert Holden: Bunyips: Australia's folklore of fear. National Library of Australia, Canberra 2001, ISBN 0-642-10732-7.

Weblinks

Commons: Bunyip – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Die Jagd nach dem Bunyip. fernsehserien.de, abgerufen am 19. Juli 2022 (englisch). 
Normdaten (Sachbegriff): GND: 1026679095 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS)



🔮 Noir24 Archiv-Hinweis

Dieser Eintrag basiert auf dem Artikel Bunyip aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International und ist frei verfügbar.

  1. Cadborosaurus
  2. Bathysphaera intacta
  3. Bessie
  4. Bestie des Gévaudan

Seite 8 von 19

  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12

» Marlon & Zoe – Wenn die Dunkelheit Code schreibt und Legenden zum Leben erwachen. «


Startseite Impressum Datenschutz Kontakt Netiquette

© 2026 Noir24 / Demon Nights TV. Alle Rechte in der Dunkelheit reserviert.

  • Noir24
  • Noir24 Netzwerk
  • Noir24 Wiki
  • Noir24 Media