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Kosenjōbi

Noir24admin Geister und Gespenster 21. Juni 2026
Historische Abbildung eines Kosenjōbi aus Anseis Tonoigusa.
Ein Kosenjōbi, wie es in Sekiens Konjaku Gazu Zoku Hyakki dargestellt ist.

Das Kosenjōbi (古戦場火; „Altes-Schlachtfeld-Feuer“), auch Kosenjō-no-hi (古戦場の火; „Feuer vom alten Schlachtfeld“) genannt, ist ein fiktives Wesen der japanischen Folklore aus der Gruppe der Yūrei. Es gilt als eine besondere Form des Hitodama und sein Erscheinen soll von Leid und Kummer künden.

Beschreibung

Das Kosenjōbi soll, wie eine Übersetzung des Namens bereits impliziert, auf alten, verlassenen Schlachtfeldern erscheinen. Es wird als „klassisches“ Irrlicht in Gestalt kleiner, bläulicher bis grünlicher Feuerkugeln beschrieben, die etwas mehr als einen Meter über dem Boden schweben sollen. Sie werden als friedlich dahinschwebend beschrieben, seltener sollen sie ziellos umherhuschen, als ob sie etwas suchten. Kosenjōbi werden als die leuchtenden Seelen von Kriegern, Pferden und Kampfhunden betrachtet, die tot auf dem Schlachtfeld zurückblieben und nie würdevoll bestattet wurden. Das Kosenjōbi ist demnach eine verstörte und unglückliche Seele, die ohne Bestattungsritual und Gebete nicht ins Jenseits findet. Mit ihrem Leuchten versucht sie, auf den Leichnam, aus dem sie entwich, aufmerksam zu machen.

Hintergrund

Im japanischen Shintō, Buddhismus und im Volks- und Aberglauben gibt es kaum eine bedrückendere und beängstigendere Vorstellung, als nach dem Tod nicht würde- und ehrenvoll bestattet zu werden. Ohne Bestattung nebst ritueller Zeremonie und Gebeten könnte die Seelen von Mensch und Tier verloren gehen, weil sie den Weg ins Jenseits nicht kennt. Besonders großes Unglück bedeute es, wenn es sich bei dem Verstorbenen um ein Opfer von Krieg, Gewaltverbrechen oder um ein Unfallopfer handele. Deren Seelen könnten leicht zu Hitodamas oder Kosenjōbi werden und dann am Sterbeort zurückbleiben, wo ihr Erscheinen als Spuk gedeutet wird.

Eine frühe, historische Abbildung des Kosenjōbi erscheint im Tonoigusa (宿直草; Geschichten, die Nachtwächter erzählen) von Okita Ansei aus dem Jahr 1660. Eine weitere, etwas bekanntere Darstellung des Kosenjōbi findet sich im Sammelband Konjaku Gazu Zoku Hyakki (今昔画図続百鬼; Bilderbuch der 100 Dämonen von einst und jetzt) von Toriyama Sekien aus dem Jahr 1779. Sekiens Zeichnung ist von besonderem Interesse, weil die darin vorkommenden Ausrüstungsgegenstände sowie der Pinienhain links im Bild auf ein historisches, reales Ereignis verweisen: die Schlacht von Sekigahara im Jahr 1601, gegen Ende der Sengoku-Zeit. Der Begleittext im Bild enthält einen gut verborgenen Seitenhieb auf das Tokugawa-Shogunat und dessen erfolgreichstes Oberhaupt, Tokugawa Ieyasu. In Japan ist außerdem bis heute die Redewendung „Auf die Schlacht folgt das Feuer“ gebräuchlich, die unter anderem auf das Kosenjōbi verweisen mag.

Literatur

  • U. A. Casal: The Goblin Fox and Badger and Other Witch Animals of Japan. In: Folklore Studies, 18. Band. Nanzan Press, Nagoya 1959, ISSN 0385-2342, S. 63 u. 74.
  • Hiroko Yoda, Matt Alt: Japandemonium Illustrated: The Yokai Encyclopedias of Toriyama Sekien. Dover Publications, New York/Mineola 2017, ISBN 978-0-486-80035-6, S. 107.
  • Murakami Kenji: 妖怪事典. Mainichi shinbun, Tokio 2000, ISBN 978-4-620-31428-0, S. 111.



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Larvae

Noir24admin Geister und Gespenster 21. Juni 2026

Die Larvae (Singular larva, meist aber im Plural verwendet) oder Lemures (Singular lemur, meist aber im Plural verwendet) waren in der römischen Religion die Geister der Verstorbenen.

Die Unterscheidung zwischen lemures und larvae ist unklar, möglicherweise sind erstere älter, allmählich aber zugunsten der letzteren mehr in den Hintergrund getreten. Die ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. belegte Bestimmung von lemures als frisch abgeschiedenen Seelen, von larvae als per se oder aufgrund von Vernachlässigung des Kults bösen und von lares als guten Totengeistern (während manes nicht festgelegt waren) ist ein nachträgliches Modell und nicht über die ganze Zeitspanne der römischen Antike gültig, die Wertungen wechseln von Autor zu Autor. Jedoch scheinen sowohl larvae als auch lemures meist und zudem ursprünglich bedrohliche Gespenster gewesen zu sein: Das ihnen gewidmete Fest lemuria wies apotropäische Züge auf, sprachwissenschaftlich wird lemures mit einem lamia genannten Vampir des Volksglaubens sowie dem griechischen Wort λαμυρός lamyrós („gierig“, „gefräßig“) in Verbindung gebracht, und larva (wahrscheinlich mit lar und lares verwandt) erschien als Schimpfwort im Sinne von „Fratze“.

In Goethes Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 5. Akt, werden die Totengeister von Mephistopheles zur Grablegung des Faust herbeigerufen:

Herbei, herbei! Herein, herein!
Ihr schlotternden Lemuren,
Aus Bändern, Sehnen und Gebein
Geflickte Halbnaturen.

Die als Lemuren bezeichneten Feuchtnasenaffen (früher Halbaffen) erhielten ihren von den lemures abgeleiteten Namen Lemuriformes wegen ihrer oft nächtlichen Lebensweise und ihres dank der großen Augen markanten Gesichts.

Literatur

  • Fanny Dolansky: Nocturnal Rites to Appease the Untimely Dead: The Lemuria in Its Socio-Historical Context. In: Mouseion. Band 16, S1, 1. März 2019, ISSN 1496-9343, S. 37–64, doi:10.3138/mous.16.s1-4 (utpjournals.press [abgerufen am 21. Juli 2024]). 
  • Bernhard Kock: Larvae. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XII,1, Stuttgart 1924, Sp. 878–880 (Digitalisat).
  • Francesca Prescendi: Larvae. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 6, Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01476-2, Sp. 1156–1157 (Digitalisat).
  • Francesca Prescendi: Lemures, Lemuria. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 7, Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01477-0, Sp. 44 (Digitalisat).



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Kazenbō

Noir24admin Geister und Gespenster 21. Juni 2026
Ein Kazenbō, wie er in Sekiens Konjaku Hyakki Shūi erscheint

Kazenbō (japanisch 火前坊; „Flammenmönch“) ist der Name eines fiktiven Wesens aus der japanischen Folklore. Er gehört zur Gruppe der Yōkai (妖怪; „Dämonen“) und Bōrei (亡霊; „Gespenster“) und sein Erscheinen soll harmlos sein, kann aber demjenigen, der ihm begegnet, einen ziemlichen Schrecken einjagen.

Beschreibung

Der Kazenbō soll auf dem Berg Toribeyama (鳥部山) im Osten der Präfektur Kyōto erscheinen.[1] Er hat die Gestalt eines abgemagerten, alten Mönches, der ganz und gar von lodernden, bläulich-gelben Flammen umgeben ist, die ihn aber nicht zerstören. Vielmehr soll er sich nach und nach in einen kleinen Feuerball verwandeln und davonschweben, oder die Erscheinung löst sich gänzlich in Nichts auf.[2]

Hintergrund

Auf dem Toribeyama liegt eine Grabstätte einflussreicher Mitglieder der kaiserlichen Familie und von Aristokraten. In früheren Epochen war es Sitte, dort auch die Leichname von Seuchenopfern und Verurteilten zu verbrennen. Es heißt, dass gegen Ende der Heian-Zeit hochrangige Priester und buddhistische Mönche ihre Körper in Brand steckten, um ihrem Leben ein Ende zu setzen, weil sie sich wünschten, dort wiedergeboren zu werden. Doch stattdessen seien sie als Flammengeister zurückgekehrt. Man glaubte, dass einige von ihnen wegen ihrer anhaltenden Verbundenheit mit dieser Welt nicht ins Nirwana (eine Art Paradies) gelangen konnten, und die Geister dieser Mönche verwandelten sich der Sage nach in Bōrei. Nun seien sie dazu verdammt, auf ewig brennend auf dem Berg umzugehen und mit ihrem Erscheinen andere Mönche davon abzuhalten, sich auf diese Art das Leben zu nehmen. Die Praxis der Selbstverbrennung wurde mit Beginn der Kamakura-Zeit verboten.[3]

Eine frühe Abbildung eines Kazenbō findet sich in seinem Bilderalbum Konjaku Hyakki Shūi (今昔百鬼拾遺; „100 Dämonen von einst und jetzt, Fortsetzung“) von Toriyama Sekien aus dem Jahr 1780. Sekien erwähnt in seiner Anmerkung indirekt den chinesischen Poeten Bai Yuji (772–846 n. Chr.), ohne aber näher auf ihn einzugehen.[1]

Literatur

  • Hiroko Yoda, Matt Alt: Japandemonium Illustrated: The Yokai Encyclopedias of Toriyama Sekien. Dover Publications, New York/Mineola 2017, ISBN 978-0-486-80035-6.
  • Katsumi Tada: 幻想世界の住人たち IV: 日本編. Shinkigensha, Tokio 1990, ISBN 978-4-915146-44-2.
  • Ken Jeremiah: Living Buddhas: The Self-Mummified Monks of Yamagata, Japan. McFarland, Jefferson 2014, ISBN 978-0-7864-5602-4.

Einzelnachweise

  1. ↑ a b Hiroko Yoda, Matt Alt: Japandemonium Illustrated. New York/Mineola 2017, S. 188.
  2. ↑ Katsumi Tada: 幻想世界の住人たち IV: 日本編. Tokio 1990, S. 372.
  3. ↑ Ken Jeremiah: Living Buddhas. Jefferson 2014, S. 179 u. 190



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Kitsunebi

Noir24admin Geister und Gespenster 21. Juni 2026
Kitsunebi, wie sie im Bakemono Emaki erscheinen.
Der Kitsunebi, wie er in Sekiens Gazu Hyakki Yagyō erscheint.

Ein Kitsunebi (狐火; „Fuchsfeuer“), auch Rinka (燐火; „Phosphor-Feuer“) genannt, ist ein fiktives Wesen aus der japanischen Folklore und gehört zur Gruppe der Yūrei. Es ist Geisterfeuern wie dem Irrlicht und dem Hitodama sehr ähnlich und wird oft und gern mit ihnen verwechselt oder gleichgestellt. Kitsunebi sind nicht identisch mit Onibi.

Beschreibung

Der Kitsunebi wird als bläulicher Feuerball von meist geringer Größe beschrieben, der lautlos oder leise knisternd umherschwebt. Oder er tritt als Gruppe kleiner Flämmchen auf, die emsig umher huschen. Kitsunebis sind gemäß der Folklore das Werk von Fuchs-Yōkai (Kitsune) und tauchen vorgeblich besonders in dichten Wäldern, auf Friedhöfen und/oder Feuchtwiesen auf. Die Entstehung von Kitsunebi wird unterschiedlich beschrieben: entweder kann ein Kitsune das Feuer von Natur aus ausatmen oder ausspeien, oder er kann es beschwören. Alternativ fängt der Kitsune ein Hitodama oder gar einen Yūrei ein und bringt beides unter seine Kontrolle. Nun kann er das „Fuchsfeuer“ steuern und zum Beispiel unachtsamen oder unliebsamen Menschen entgegenschicken, um sie in die Irre zu führen, zu erschrecken oder anzugreifen. In seltenen Fällen sollen „Fuchsfeuer“ ein Eigenleben entwickeln können und nun an verschiedenen Orten herumspuken.[1][2]

Hintergrund

Ursprünge

Die älteste Abbildung eines Kitsunebi findet sich im Sammelwerk Bakemono Emaki (化物之絵巻; Sammlung von übernatürlichen Wesen) eines unbekannten Autors aus dem Jahr 1706. Eine interessante Zeichnung eines Kitsunebi findet sich im Sammelwerk Gazu Hyakki Yagyō (画図百鬼夜行; Bilderbuch der Nachtparade der 100 Dämonen) von Toriyama Sekien aus dem Jahr 1776. Sekien verweist in seiner Bildbeschriftung auf die Fähigkeit der Kitsune, Fuchsfeuer ausatmen zu können. Er deutet auch darauf hin, dass Kitsune Menschengestalt annehmen können, wenn sie einen menschlichen Knochen ausgraben und im Maul tragen: der Kitsune in seinem Gemälde tanzt auf einem Häuflein Menschenknochen.[3]

Anekdoten

Die meisten Anekdoten um Kitsunebi stammen aus den Präfekturen Toyama, Ichikawa und Shimane. In den dortigen ländlichen Gegenden leben wenige Menschen, aber viele Füchse.[4] In der Präfektur Tokio steht der Schrein Ōji-Inari-jinja, ein Shintō-Schrein, der dem Gott Inari geweiht ist. An dem Schrein, unter einem heiligen Baum, halten angeblich jedes Jahr am letzten Tag die Kitsune der gesamten Kantō-Region eine Art zeremonielle Versammlung ab. Ihre „Fuchsfeuer“ sollen vorhersagen können, wie gut oder schlecht die Ernten im nächsten Jahr ausfallen werden. In der Präfektur Nagano steht die Burg Matsushiro, deren Standort der Legende nach von einem freundlichen Kitsune vorherbestimmt wurde: dessen „Fuchsfeuer“ soll den Weg zur Errichtungsstelle geleuchtet haben.[1][2]

Wissenschaftliche Erklärungsversuche

Vermutlich geht der Glaube an „Fuchsfeuer“ auf bekannte und gut erforschte Naturphänomene wie auf in Japan häufige Leuchtkäfer, zum Beispiel Luciola cruciata (源氏蛍, Genji-botaru; zu dt. „Genji-Leuchtkäfer“) und Luciola lateralis (平家蛍, Heike-botaru; zu dt. „Heike-Leuchtkäfer“) zurück. Sie alle sind schneckenfressende Käfer und deren Larven, deren rhythmisches Leuchten (Biolumineszenz) in ganz Japan berühmt ist. Sie wurden nach einflussreichen Adelsfamilien des Altertums benannt. Im Fusa-Park von Tokio wird alljährlich das sogenannte Hotarugari (蛍狩り; zu dt. „Leuchtkäferfangen“) abgehalten.[5] Weitere Erklärungsmöglichkeiten sind Naturerscheinungen wie die Biolumineszenz der Pilzgattungen Mycena und Omphalotus, die in Japan recht häufig sind. Auch Elmsfeuer und Kugelblitze werden vorgeschlagen.[4] Möglicherweise haben auch Meteoriten den Glauben an Fuchsfeuer gefördert: der Schweif eines Meteoriten mag an Fuchsschweife erinnern.[6]

Kitsunebi in der modernen Subkultur

Kitsune und Kitsunebi sind bis heute ein beliebtes Motiv in der modernen Subkultur und tauchen in Comics, Mangas, Romanen, Animes und -serien auf. Ein bekannter fiktiver Kitsune der Moderne ist Shippō aus der Manga- und Animereihe Inuyasha von Rumiko Takahashi. Die Serie handelt von der 15-jährigen Schülerin Kagome Higurashi, die durch einen Unfall eine Zeitreise zurück in die Sengoku-Zeit (15. – 16. Jahrhundert) des feudalen Japans macht, eine Epoche, in der dem Roman zufolge Yōkai, Han’yō und Bōrei real sind. Während ihrer Reise lernt Kagome den noch sehr jungen Shippō kennen. Shippō beherrscht, neben einigen Zaubertricks, auch das Beschwören und Entsenden von Kitsunebis. Ein weiteres Beispiel ist in der Manga-Reihe Natsume Yuujinchou (夏目友人帳; „Natsumes Buch der Freunde“) von Yuki Midorikawa zu finden. Diese Serie dreht sich um den Jugendlichen Takashi Natsume, der die Gabe besitzt, Yōkai, Yūrei und Bōrei sehen und mit ihnen interagieren zu können. Takashi freundet sich mit einem jungen Kitsune an, der ebenfalls Kitsunebis einsetzt.[7]

Siehe auch

  • Sōgen-bi: Irrlicht-ähnlicher Geist eines Mönches, der für seine Bosheit und Falschheit bestraft wurde.

Literatur

  • Hiroko Yoda, Matt Alt: Japandemonium Illustrated: The Yokai Encyclopedias of Toriyama Sekien. Dover Publications, New York/Mineola 2017, ISBN 978-0-486-80035-6.
  • Murakami Kenji: 妖怪事典. Mainichi shinbun, Tokio 2000, ISBN 978-4-620-31428-0, S. 51.
  • Michael Dylan Foster: The Book of Yokai: Mysterious Creatures of Japanese Folklore. California Press, Berkeley 2015, ISBN 978-0-520-27101-2, S. 185 u. 186.
  • Karen Ann Smyers: The fox and the jewel: shared and private meanings in contemporary Japanese inari worship. University of Hawaii Press, Honolulu 1999, ISBN 0-8248-2102-5.

Einzelnachweise

  1. ↑ a b Michael Dylan Foster: The Book of Yokai..., Berkeley 2015, S. 185 u. 186.
  2. ↑ a b Murakami Kenji: 妖怪事典, Tokio 2000, S. 51.
  3. ↑ Hiroko Yoda, Matt Alt: Japandemonium Illustrated..., New York/Mineola 2017, S. 22.
  4. ↑ a b Karen Ann Smyers: The fox and the jewel..., Honolulu 1999, S. 117 u. 118.
  5. ↑ Lloyd Vernon Knutson, Jean-Claude Vala: Biology of Snail-Killing Sciomyzidae Flies. Cambridge University Press, Cambridge (UK) 2011, ISBN 0-521-86785-1, S. 24.
  6. ↑ Karen Ann Smyers: The fox and the jewel. Honolulu 1999, S. 138–141.
  7. ↑ Florian Schütz: Japanische Zauberfüchse zwischen Bits und Bytes: wie viel narratives Erbe steckt in Videospielen?. Verlag Lit, Berlin/Münster 2016, ISBN 978-3-643-13514-8, S. 95 u. 96.



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Das kleine Gespenst

Noir24admin Geister und Gespenster 21. Juni 2026
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Das kleine Gespenst (Begriffsklärung) aufgeführt.

Das kleine Gespenst ist ein Kinderbuch von Otfried Preußler aus dem Jahr 1966 mit Illustrationen von Franz Josef Tripp. Es erschien im Thienemann Verlag und wurde in 44 Sprachen übersetzt.[1] Das Werk ist eines der bekanntesten Bücher des Autors und gilt als Klassiker der deutschen Kinder- und Jugendliteratur.[2][3]

Inhalt

Das kleine Gespenst lebt auf der Burg Eulenstein. Sein bester Freund ist ein Uhu namens Schuhu. Mit einem Schlüsselbund mit 13 Schlüsseln kann das kleine Gespenst durch einfaches Schütteln alles, was es will, ohne Berührung öffnen, egal ob Türen, Fenster oder Truhen. Der größte Wunsch des kleinen Gespenstes ist, die Welt einmal bei Tageslicht zu sehen. Doch alle Versuche, nach dem Ende der Geisterstunde wach zu bleiben, schlagen fehl. Eines Tages, nachdem das kleine Gespenst schon die Hoffnung aufgegeben hat, erwacht es tatsächlich nicht um Mitternacht, sondern mittags. Bei der Erkundung der Burg bei Tageslicht wird das kleine Gespenst während der Flucht vor einer Schulklasse, die das Burgmuseum besucht, von einem Sonnenstrahl getroffen und verfärbt sich schwarz. Das kleine Gespenst springt in den Burgbrunnen und gelangt durch eine kleine Türe in die Kanalisation der Stadt Eulenberg. Da es im Gewirr der Kanalgänge den Weg zur Burg nicht mehr findet, sucht das Gespenst bei jedem Kanalausgang, ob dieser zur Burg zurückführt. Dadurch stiftet es bei den Bewohnern der Stadt, die es Schwarzer Unbekannter nennen, jede Menge Unheil.

Schließlich verwandelt das kleine Gespenst auch noch die 325-Jahr-Feier der Belagerung Eulenbergs durch die Schweden in ein Desaster. Es attackiert den Darsteller des schwedischen Generals Torstenson, im Glauben, der General sei zurückgekehrt, nachdem ihn das Gespenst seinerzeit vertrieben hatte, da es sich damals durch den Lärm der Kanonen gestört gefühlt hatte. Schließlich wendet sich das kleine Gespenst in seiner Verzweiflung um Hilfe suchend an die Apothekerkinder. Diese befragen nachts auf der Burg den Uhu Schuhu, der als Ursache die Rathausuhr benennt, die die Geisterstunde des kleinen Gespensts bestimmt und seit einer kürzlichen Reparatur um 12 Stunden nachgeht. Nachdem der Uhrmachermeister die Rathausuhr um weitere 12 Stunden verstellt hat, erwacht das kleine Gespenst wieder um Mitternacht und kann zur Burg zurückkehren. Als es dann noch von einem Mondstrahl getroffen wird und sich wieder weiß verfärbt, ist das Glück des kleinen Gespenstes vollkommen und es tanzt vor Freude die ganze Geisterstunde auf den Burgzinnen herum.

Figuren

Das kleine Gespenst

Das kleine Gespenst ist ein harmloses Nachtgespenst. Es schläft tagsüber in einer eisenbeschlagenen Eichentruhe auf dem Dachboden der Burg Eulenstein. Das kleine Gespenst tut eigentlich niemandem etwas zuleide, außer es wird geärgert. So vertrieb es nicht nur seinerzeit den schwedischen General Torstenson wegen zu lauten Kanonendonners, sondern erschreckte auch den Burggrafen Georg-Kasimir dermaßen, dass dieser in den schlammigen Burggraben sprang, weil er geprahlt hatte, dass er das Gespenst eigenhändig zum Fenster hinauswerfen würde. Auch dem Bürgermeister der Stadt Eulenberg jagt es einen großen Schrecken ein, weil dieser behauptet hatte, nicht an Gespenster zu glauben. Andererseits ist das kleine Gespenst auch sehr hilfsbereit, neugierig und freundlich. Es beschaffte der Pfalzgräfin Genoveva Elisabeth Barbara ihre wertvollen Ohrringe wieder, die eine Elster von der Fensterbank gestohlen hatte und ist traurig darüber, dass sich die Einwohner von Eulenberg vor seinem schwarzen Aussehen fürchten.

Uhu Schuhu

Der Uhu Schuhu ist der beste Freund des kleinen Gespenstes und lebt in einer hohlen Eiche am Burgberg. Als alter und sehr weiser Vogel lässt sich der Uhu nicht duzen und hat immer einen guten Rat für das kleine Gespenst. Die beiden erzählen sich zum Zeitvertreib gerne Geschichten. Durch seine Hilfe gelingt es dem kleinen Gespenst wieder nach Hause zur Burg Eulenstein zurückzukehren.

General Torsten Torstenson

Der schwedische General belagerte einst die Stadt und Burg. Da das kleine Gespenst tagsüber vom Kanonenlärm nicht mehr schlafen konnte, packte es den General in seinem Zelt am Kragen und jagte ihm solche Angst ein, dass er am nächsten Tag die Belagerung abbrach und mit seinem Heer Hals über Kopf abzog. Sein Gemälde hängt im Rittersaal der Burg Eulenstein und das kleine Gespenst unterhält sich des Öfteren mit ihm. Mit seinem wertvollen Taschenwecker, den Torstenson bei der Belagerung verloren hatte, versucht das kleine Gespenst erfolglos nach der Geisterstunde wach zu bleiben. Bei der 325-Jahr-Feier der Belagerung Eulenbergs wird der General vom Brauereidirektor Kumpfmüller dargestellt und das Gespenst glaubt, Torstenson sei zurückgekehrt.

Die Apothekerkinder

Der elfjährige Herbert und seine Geschwister, die neun Jahre alten Zwillinge Jutta und Günther, helfen dem kleinen Gespenst zur Burg zurückzukehren. Als das kleine Gespenst im Keller der Apotheke übernachtet, bekommt es bei einem Gespräch der Kinder mit, dass der Aufzug Torstensons mit seinem Heer nur eine Inszenierung war. Die Drei schleichen nachts zur hohlen Eiche und fragen den Uhu Schuhu nach Rat. Mit Hilfe des Schlüsselbundes des kleinen Gespenstes können sie den Uhu verstehen. Daraufhin bringen sie den Uhrmachermeister Zifferle dazu, dass er die Rathausuhr umstellt, und verfassen mit dem Gespenst ein Entschuldigungsschreiben an den Bürgermeister.

Entstehung

Als Otfried Preußler ein Kind war, erzählte ihm seine Großmutter Dora oft Geschichten. Eine dieser Geschichten handelte von einer Weißen Frau. Sie kündigte Geburts- und Todesfälle in der Familie ihrer Nachfahren an, beschützte aber auch oft ihr Zuhause. Einmal hatte die Weiße Frau den gefürchteten schwedischen General Torstenson aus dem Schloss ihrer Väter verjagt. Die Weiße Frau hatte ihn dazu um Mitternacht aus dem Bett gescheucht und ihm eine Standpauke gehalten. Diese Szene, wie der mit einem Nachthemd bekleidete General Torstenson die Weiße Frau um Gnade anfleht, ist Preußler für immer im Gedächtnis geblieben. Nachdem er angefangen hatte, zu schreiben, entstand aus dieser Geschichte ein Buch; mit dem Unterschied, dass darin aus der Weißen Frau ein Gespenst wurde.[4]

Ausgaben

Die ursprüngliche Thienemann-Ausgabe erschien mit unterschiedlichen Titelseiten auch bei anderen Verlagen, wie z. B. dem Deutschen Bücherbund, der Büchergilde Gutenberg, beim Bertelsmann Lesering (RM Buch und Medien) und dessen Nachfolger Club Bertelsmann.

Für die internationalen Veröffentlichungen wurden meist die Originalzeichnungen von Franz Josef Tripp übernommen. Es erschienen aber auch Ausgaben, deren Titelseiten mit neuen Illustrationen versehen wurden, wie z. B. die spanische Version El pequeño fantasma oder mehrere russische Editionen von Маленькое привидение (Malenkoe Prividenie). Die niederländische Fassung Het spookje wurde gänzlich von der Illustratorin Ingrid Schubert neu gezeichnet.[5]

Im Jahr 2013, anlässlich Preußlers 90. Geburtstages, veröffentlichte Thienemann zwei Neuauflagen vom kleinen Gespenst. Eine Ausgabe wurde, wie auch Der kleine Wassermann, Die kleine Hexe und die drei Bände vom Räuber Hotzenplotz, erstmals vierfarbig koloriert als Buch und E-Book herausgebracht. Die ursprünglich schwarz-weißen Zeichnungen wurden von dem Illustrator Mathias Weber farbig gestaltet. Damit sollte ein lange gehegter Wunsch des Autors erfüllt werden.[6] Eine weitere Neuerscheinung trägt den Titel Das kleine Gespenst – Das Buch zum Kinofilm. Diese Ausgabe wurde zusammen mit dem Spielfilm Das kleine Gespenst, ebenfalls zu Preußlers Geburtstag, veröffentlicht. Sie richtet sich aber, außer der Gestaltung der Titelseite, nicht nach der Filmversion und hat denselben Inhalt wie die Originalausgabe.[7] Otfried Preußler erlebte die Veröffentlichungen der neuen Auflagen seiner Bücher und die Filmpremiere nicht mehr, da er bereits Anfang des Jahres 2013 verstarb.

Zum 50. Jubiläum des kleinen Gespenstes brachte im Jahr 2016 Susanne Preußler-Bitsch, die Tochter des Autors, ein Bilderbuch unter dem Titel Das kleine Gespenst – Tohuwabohu auf Burg Eulenstein heraus. Die Idee stammte von Otfried Preußler. Daniel Napp führte die Illustrationen aus.[8]

Auszeichnungen

  • 1967: Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis
  • 1988: IBBY Honour List für die griechische Übersetzung

Adaptionen

Hörmedien

Die Firma Phonogram brachte in den 1970er Jahren auf ihren Labels Philips und Fontana auf Schallplatten und Kassetten eine sehr erfolgreiche Hörspielfassung des Buches heraus, die heute noch bei der Nachfolgefirma Universal Music auf dem Label Karussell erhältlich ist. Die Stimme des kleinen Gespenstes spricht Christa Häussler, der Erzähler ist Hans Baur. 1996 wurde das Hörspiel mit Gold ausgezeichnet. Eine Neuauflage, die 1984 von Karussell unter dem Label Spectrum Junior veröffentlicht wurde, erhielt 1998 Platinstatus. Im Jahr 2000 wurde zu diesem Hörspiel ein Liederalbum unter dem Titel Hui-Huh! Kleines Gespenst! – Lustige und sinnig-traumhafte Geister- & Gespenster-Lieder veröffentlicht. 2008 erfolgte eine zweiteilige Neuproduktion des Hörspiels mit Michael Habeck als kleines Gespenst und Peter Striebeck als Erzähler.[9] Der erste Teil wurde 2014 mit der Goldenen Schallplatte (Kids-Award) ausgezeichnet.

Der Audio Verlag brachte 2008 ein weiteres Hörspiel des WDR mit Fritzi Haberlandt als Erzählerin, Jens Wawrczeck als Gespenst und Friedhelm Ptok als Uhu Schuhu heraus.[10] 2011 veröffentlichte derselbe Verlag das Werk als Hörbuch. Die ungekürzte Lesung hält Nora Tschirner.[11]

Zusammen mit der Realverfilmung von 2013 ist ein weiteres Hörspiel entstanden, das die Originalstimmen der Schauspieler aus dem Film übernimmt.

2016 wurde vom Audio Verlag unter dem Titel Das kleine Gespenst – Tohuwabohu auf Burg Eulenstein ein Hörspiel mit Anna Thalbach als kleines Gespenst, Susanne Preußler-Bitsch als Sprecherin und Santiago Ziesmer als Uhu Schuhu herausgebracht. Die Audio-CD richtet sich nach dem im gleichen Jahr veröffentlichten Bilderbuch von Preußler und Susanne Preußler-Bitsch.

Lernmedien

1996 brachte Ursula Hänggi beim Verlag an der Ruhr eine „Literatur-Kartei“ zum Kinderbuch von Otfried Preußler heraus. Die Kartei enthält u. a. Arbeitsblätter, Sprach- und Rechtschreibspiele sowie Rätsel für den Sprachunterricht.[12]

Unter dem Label Karussell wurden 1998 und 2005 zwei unterschiedliche Sprach-Hörspiele mit dem Titel Englisch lernen mit dem kleinen Gespenst veröffentlicht. Die Produktion von 2005 erhielt im Jahr 2014 die Goldene Schallplatte (Kids-Award). Zwei französische Versionen entstanden in den Jahren 2002 und 2005. Des Weiteren ist 2005 auch beim Audio Verlag ein englisches Sprach-Hörspiel erschienen.

Der Thienemann Verlag veröffentlichte im Jahr 2000 unter dem Titel The Little Ghost – Englisch lernen mit dem kleinen Gespenst ein Buch, bei dem am Ende eines jeden Kapitels wenig gebräuchliche oder schwierige Wörter übersetzt werden.

2004 erschien bei Edizioni Lang ein weiteres Lernbuch mit Begleit-CD zum Erlernen der italienischen Sprache unter dem Titel Das kleine Gespenst – Worte und Bilder.[13]

2008 wurde eine Schulausgabe als Taschenbuch herausgebracht. Im gleichen Jahr publizierte Björn Bauch zu dieser Ausgabe unter dem Titel Das kleine Gespenst – Kommentar und Kopiervorlagen für den Unterricht Begleitmaterialien für die zweiten und dritten Klassen in Schulausgangsschrift.[14]

Verfilmungen

1969 wurde das kleine Gespenst erstmals für das Fernsehen als zweiteiliger Marionetten- und Puppenfilm herausgebracht. Mitwirkende Puppenspieler waren Rudolf Fischer und Albrecht Roser, der auch Regie führte.[15]

Das sowjetische Fernsehen veröffentlichte 1987 unter der Regie von Anatoly Slyassky den Realfilm Geist von Eulenberg (russisch: Привидение из города Ойленберга, Transliteration: Privideniye iz goroda Oylenberga), dessen Handlung auf Preußlers Werk basiert. In der Rolle des Gespenstes ist Anatoli Rawikowitsch zu sehen.[16]

Im Jahr 1992 produzierte der deutsche Trickzeichner Curt Linda unter dem Titel Das kleine Gespenst einen Zeichentrickfilm mit den Stimmen von Elfriede Kuzmany als kleines Gespenst und Gustl Weishappel als Uhu.

2013 veröffentlichte Universum Film den Spielfilm Das kleine Gespenst unter der Regie von Alain Gsponer. Die Stimme des computeranimierten kleinen Gespenstes spricht Anna Thalbach, die des Uhu Schuhu Wolfgang Hess. Uwe Ochsenknecht ist in einer Doppelrolle als Bürgermeister und General Torstenson zu sehen, Herbert Knaup spielt den Uhrmachermeister Zifferle.[17]

Spiele

In den 1970er Jahren veröffentlichte die Berliner Spielkarten GmbH ein Quartett-Kartenspiel mit Motiven nach Preußlers Buch.

Kai Haferkamp brachte unter dem Titel Das kleine Gespenst beim Kosmos-Verlag ein Brettspiel heraus. Das Merk- und Geschicklichkeitsspiel wurde zum Kinderspiel des Jahres 2005 gewählt. 2010 erfolgte von Haferkamp ein Suchspiel mit dem Titel Das kleine Gespenst – Mitbringsel.

Im Jahr 2016 veröffentlichte Haferkamp drei weitere Spiele bei der Spielwarenfirma Haba. Ein Spiel ist ein Puzzle mit drei Motiven nach Preußlers Buch, außerdem brachte er ein Memory-Spiel mit dem Titel Das kleine Gespenst – Wettlauf zur Burg Eulenstein heraus. Das dritte Spiel ist ein dreidimensional aufbaubares Merkspiel und trägt den Titel Das kleine Gespenst – Spuk auf Burg Eulenstein.

Theater

Otfried Preußler schrieb auch eine Bühnenfassung für Das kleine Gespenst. Die Uraufführung war 1989 im Theater Rosenheim. Die Aufführungsrechte werden seit 1990 vom Verlag für Kindertheater vergeben.[18] Weitere Inszenierungen erfolgten u. a. von der Augsburger Puppenkiste[19] und Gerhards Marionettentheater.

Jewgenij Sitochin inszenierte eine Kinderoper nach der Vorlage von Preußlers Buch. Die Uraufführung war 2011 im Opernhaus Graz. Walther Soyka komponierte die Musik dazu, das Libretto stammte von Bernhard Studlar. Für die Produktion war die Wiener Taschenoper in Kooperation mit der Oper Graz verantwortlich.[20]

Peter Leipold komponierte die Kammeroper Das kleine Gespenst im Auftrag des Theater Erfurt. Das Libretto stammt von Friederike Karig, die Uraufführung findet auf den Domstufen-Festspielen 2025 in Erfurt statt.[21]

Literatur

  • Otfried Preußler, Franz Josef Tripp (Illustrator): Das kleine Gespenst, 52. Auflage, Thienemann, Stuttgart / Wien 2011 (Erstausgabe 1966), ISBN 978-3-522-11080-8

Weblinks

  • Das kleine Gespenst auf der Webseite des Autors
  • Besprechung von Das kleine Gespenst auf KinderundJugendmedien.de

Einzelnachweise

  1. ↑ Otfried Preußler, Susanne Preußler-Bitsch, Daniel Napp: Das kleine Gespenst – Tohuwabohu auf Burg Eulenstein, Thienemann, Stuttgart 2016, ISBN 978-3522458092
  2. ↑ Wilhelm Kühlmann: Killy Literaturlexikon – Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraumes, Band 9, Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2010, S. 333, ISBN 978-3-11-022044-5
  3. ↑ Bettina Hurrelmann: Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1995, S. 438, ISBN 978-3596126682
  4. ↑ Informationen zur Entstehung (Memento vom 24. Februar 2013 im Internet Archive) auf der Webseite des Autors (Adobe Flash-Datei)
  5. ↑ Otfried Preußler, Ingrid Schubert (Illustrationen), Lidi Luursema (Übersetzung): Het spookje, Verlag Lemniscaat, Uitgeverij, Rotterdam 1995, ISBN 978-9060693797
  6. ↑ Das kleine Gespenst (Memento vom 9. November 2013 im Internet Archive)
  7. ↑ Otfried Preußler: Das kleine Gespenst – Das Buch zum Kinofilm, Thienemann-Esslinger Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3522183512
  8. ↑ Informationen zum Bilderbuch beim Thienemann-Esslinger-Verlag
  9. ↑ www.karussell.de (Memento vom 8. Mai 2012 im Internet Archive)
  10. ↑ Otfried Preußler: Das kleine Gespenst, Hörspiel des WDR; Bearbeitung: Ingeborg Tröndle, Regie: Annette Kurth. Der Audio Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89813-772-0 (2 CDs, 116 Minuten)
  11. ↑ Otfried Preußler: Das kleine Gespenst, ungekürzte Lesung mit Nora Tschirner, Der Audio Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86231-092-0 (2 CDs, 111 Minuten)
  12. ↑ Ursula Hänggi: Das kleine Gespenst – Literatur-Kartei zum Kinderbuch von Otfried Preußler. Verlag an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr 1996, ISBN 978-3860722688.
  13. ↑ Otfried Preußler, Isabella Brugnerotto: Das kleine Gespenst – Worte und Bilder. Edizioni Lang, Mailand 2004, ISBN 978-8842461869.
  14. ↑ Otfried Preußler, Franz Josef Tripp (Illustrator), Björn Bauch (Hrsg.): Das kleine Gespenst, Schulausgabe, Thienemann, Stuttgart / Wien 2008, ISBN 978-3-522-17937-9.
  15. ↑ swr-media.de: Das kleine Gespenst (Memento vom 9. November 2013 im Internet Archive)
  16. ↑ kinopoisk.ru – Geist von Eulenberg (russisch)
  17. ↑ Das kleine Gespenst auf Filmportal.de
  18. ↑ Hinweise zum Theaterstück auf der Webseite des Autors
  19. ↑ www.augsburger-puppenkiste.de
  20. ↑ Begleitmaterial zur Kinderoper (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF, 116 kB, 16 S.)
  21. ↑ https://www.domstufen-festspiele.de/stuecke/das-kleine-gespenst
Normdaten (Werk): GND: 4442294-5 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | VIAF: 191526940



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  1. Koemon-bi
  2. Hitodama
  3. Hui Buh
  4. Kanedama

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